Die 3K der NöMS Raabs an der Thaya hat sich in diesem Schuljahr in vielfältiger Weise mit dem Boden beschäftigt. Gleich am Beginn des Schuljahres besuchten wir beim Wandertag das Heidenreichsteiner Moor. Bei einem Rundgang konnten mit der Hearonymus-App individuell die einzelnen Themen erkundet werden. Sehr schnell wurde uns die Bedeutung des Bodens mit all seinen Ausprägungen klar. Dazu sollte weitergeforscht sowie in der Schule und im Schulgarten einiges umgesetzt werden.

Als erstes besorgten wir eine Wurmkiste und die Erstausstattung Würmer. Ende September konnte die Holzkiste bereits von uns zusammengebaut werden. Ihre Bewohner wurden beim Einzug genau begutachtet und Berührungsängste und Vorurteile abgebaut. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Lebensgrundlage der Würmer auseinander und gestalteten ein übersichtliches Plakat mit den zum Füttern erlaubten biogenen Abfällen. Auch „Wurm­futtergläser“ zum Sammeln in den einzelnen Klassen wurden gestaltet. Unser Ziel, den wertvollen Wurmhumus (und Wurmtee) dann im Frühjahr für den Schulgarten zu verwenden, sollte unbedingt erreicht werden.

Im lehrplanmäßigen Biologieunterricht widmeten die Lernenden sich dem Aufbau des Bodens, dessen Zusammensetzung sowie den Funktionen. Dieses theoretische Wissen wurde anhand verschiedener Bodenexperimente praxisnah erarbeitet. Zuerst wurden die verschiedenen Bodenarten (Sand-, Lehm- und Walderde) auf die Durchlässigkeit von Wasser und auf ihre Filter- bzw. Speicherfunktion untersucht. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um die Eignung der verschiedenen Böden für die unterschiedliche landwirtschaftliche Nutzung zu verstehen. Beim Erosionsversuch haben die Schülerinnen und Schüler ein Starkregenereignis auf drei verschiedene Bodensituationen simuliert und festgestellt, wie Abtragungskräfte auf Böden einwirken und welche Folgen falsche Bodenbewirtschaftung haben kann. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dann noch mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Verbindung gebracht.

Weiters nahmen die Schülerinnen und Schüler nach einer digitalen Bodenreise vor allem die Bodentiere genauer unter die Lupe. Anhand von verschiedenen Stationen wurden die Aufgaben der Bodenlebewesen erforscht. Dabei entstand auch die Idee unsere Station zur Bestimmung der Bodentiere am Experimentaltag in St. Pölten anderen Schülerinnen und Schülern zu präsentieren. Ebenso erhielten wir zu diesem Zeitpunkt bereits die Einladung, diesen Experimentierstand bei den „Young Scientists“ unserer Nachbar­mittelschule Drosendorf-Zissersdorf im Juni in Langau zu betreiben, welche wir gerne annahmen.

Für unseren Experimentierstand sammelten die Kinder verschiedene Lebewesen, die anhand der Bestimmungsschlüssel und eines Rätselpfades unter zu Hilfenahme unserer Stereolupen identifiziert wurden. Danach begann die Ausarbeitung der Sprechtexte damit wir unser Wissen auch gut weitergeben konnten. Unser Standaufbau beinhaltete vier Stereolupen, eine Handlupe, Bestimmungsschlüssel und fünf verschiedene Bodentiere, wie z.B. Laufkäfer und -larven, Asseln, Tausendfüßler, Ameisenlöwen, Engerlinge usw. Im Rotationsprinzip erklärten und betreuten jeweils fünf Schülerinnen und Schüler die Besucher beim Identifizieren und Eintragen am Bestimmungsblatt.

Ein Highlight bei unserem Besuch bei den „Young Scientists“ in Langau war der Auftritt der „Science Busters“, die mit ihrer altersgerechten Show viel Wissen vermittelten. Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf unserem Schulgelände, mussten wir uns ein neues Plätzchen suchen, wo die Schülerinnen und Schüler die Pausen im Freien verbringen können. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um eine einladende Naschecke anzulegen. Zusätzlich zum „Garteln“ konnten einige ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Kreativität beim Anfertigen von Holz-Rankgerüsten unter Beweis stellen. Diese kunstvollen Strukturen sind nicht nur ein dekoratives Element, sondern dienen zusätzlich den Sträuchern als Klettergerüst. Auch der von Ökolog überreichte Obstbaum wurde Anfang Mai im neuen Schulgarten eingepflanzt. Alle frisch gesetzten Pflanzen erhielten als Grundlage die richtige Mischung aus Wurmhumus und Erde, aber auch unser Hochbeet und die Kräuterpyramide wurden mit Wurmhumus versorgt, sodass jetzt schon eine prächtige Entwicklung der Pflanzen erkennbar ist. Wir freuen uns schon aufs Naschen und Ernten!

Am Montag den 10. Juni besuchten die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse als Abschluss des Müllprojektes die Firma Stark in Irnfritz. Einer der Inhaber und Geschäftsführer Reinhard Stark führte die Gruppe über das Firmengelände und erzählte viel Interessantes zum Thema Müll sammeln und recyclen. Der Weg des Mülles über die Waage, zur Sortierung und Zwischenlagerung konnte sehr gut nachvollzogen werden. Sehr imposant war der riesige Bagger, der den Eisenschrott stapelte und anschließend in die Waggons befördert. Es wurde immer wieder betont, dass es sehr wichtig ist möglichst wenig Müll zu produzieren, denn dann muss auch wenig entsorgt werden.

Besonders interessant waren auch die wertvollen Abfälle. Buntmetalle können auch als Müll sehr wertvoll sein. Die Firma Stark sammelt und sortiert z. B.: Kupfer, Messing, Silber, Aluminium und auch Bleiplatten aus alten Autobatterien.
Viele Dank an die Firma Stark für diesen interessanten Vormittag, wo wir hinter die Kulissen der modernen Wertstoffsammlung blicken durften.

Land Art – schon bei der Erarbeitung des Begriffs war den Schüler/innen der 2K die Freude über die neue Arbeit im Unterrichtsfach „Kunst und Gestaltung“ anzusehen: Raus in die Natur, und schauen, was sich da so alles zur Gestaltung eines Werkstücks finden lässt!
Das Thema der Gemeinschaftsarbeit war schnell gefunden: das Logo der NMS Raabs nachzustellen!

Danach wurden noch eigene Arbeiten gelegt, und mit dem Smartphone und Drohnen fotografisch und sogar als Video festgehalten:   MOV20240523-12490696.mov 

Verschwitzt, aber sehr glücklich – so waren wir und fühlten wir uns nach dieser Doppelstunde! 🙂

In den letzten Stunden im Unterrichtsfach „Kunst und Gestaltung“ hat die 4K im Bauhausstil ihre Häuser, wie sie sich diese in Zukunft vorstellen, entworfen und gebaut. Zuerst wurde ein Bauplan im Grundriss entworfen, danach wurde das ganze verwirklicht. In vielen Stunden wurden Mauern aus Karton und Lego errichtet und typisch im Bauhausstil mit ganz vielen und großen Fenstern versehen. Anschließend wurde alles mit Klebeband zusammengeklebt. Jeder hat sein individuelles Haus entworfen und einzigartige Häuser erschaffen, welche später vielleicht sogar in Realität umgesetzt werden.  

Mir persönlich hat diese Aufgabe sehr viel Spaß gemacht, weil ich etwas neues erschaffen konnte und mir mein Traumhaus wie ich es mir vorstelle verwirklichen konnte. Ich glaube, dass es meinen Mitschülern auch gefallen hat und jeder sein individuelles Haus, so wie es ihm gefällt, gebaut hat. 
(Katharina, 4K)

 

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse haben sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit begeben und die faszinierende Welt der antiken römischen Bauwerke erkundet. In einem kreativen Projekt haben sie in Gruppen Modelle von beeindruckenden Bauten aus der römischen Zeit erstellt.

Mit viel Begeisterung und Engagement setzten sich die Kinder mit der Architektur und den Besonderheiten der römischen Baukunst auseinander. Sie lernten, wie die Römer ihre imposanten Gebäude errichteten, welche Techniken sie verwendeten und welche Bedeutung diese Bauwerke für das damalige Leben hatten.

Von beeindruckenden Aquädukten über majestätische Tempel bis hin zu prächtigen Arenen – die Modelle der Schülerinnen und Schüler spiegeln die Vielfalt und den Einfallsreichtum der römischen Architektur wider. Jedes Modell erzählt eine eigene Geschichte und zeigt, wie die römischen Bauwerke nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch anspruchsvoll waren.

Am Montag, dem 6. Mai, nahmen acht Schüler*innen unserer Schule am Tenniscup in Waidhofen an der Thaya teil. Nachdem der Termin aufgrund von Schlechtwetter schon einmal verschoben werden musst, spielte das Wetter dieses Mal mit. Bei strahlendem Sonnenschein konnten spannende Ballwechsel verfolgt werden. Auch das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unsere Schüler*innen konnten den 2. und 4. Platz belegen.

Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf unserem Schulgelände, mussten wir uns ein neues Plätzchen suchen, wo nun unsere Schüler/innen die Pause im Freien verbringen können.

Diese Gelegenheit haben wir gleich genutzt um eine einladende Naschecke anzulegen. Gemeinsam mit Schüler/innen der 3K und 4K wurden verschiedene Sträucher (Maibeere, Felsenbirne und eine stachellose Brombeere) sowie Erdbeeren eingepflanzt.

Zusätzlich zum „Garteln“ konnten einige Schüler/innen ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Kreativität beim Anfertigen von Rankgerüste unter Beweis stellen. Diese kunstvollen Strukturen sind nicht nur ein dekoratives Element, sondern dienen zusätzlich den Sträuchern als Klettergerüst.

Wir laden Sie herzlich ein, unsere Naschecke zu besuchen und sich selbst von ihrer Schönheit und ihrem Nutzen zu überzeugen.

Am 25. 4. 2024 nahmen die Mädchen der 3. und 4. Klasse am alljährlichen Girls Day teil. Dabei soll besonders bei Mädchen das Interesse für technische Berufe geweckt werden. Wir wurden in der Firma Bühler in Heidenreichstein herzlich willkommen geheißen. Nach einer kurzen Firmenpräsentation konnten die Mädchen bei einem Rundgang durch die Firma erfahren, wie vielschichtig die Tätigkeiten in diesem Betrieb sind. Anschließend konnten sie ihre praktischen Fähigkeiten in der Lehrwerkstatt unter Beweis stellen. Die Schülerinnen wurden dabei von Lehrlingen angeleitet. In verschiedenen Stationen wurde gemessen, gefräst oder das physikalische Wissen unter Beweis gestellt. 

Im Rahmen des Biologieunterrichts befasste sich die 1K in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema Ernährung.

Es ist wichtig, den Kindern einen abwechslungsreichen und vor allem gesunden
Ernährungsstil beizubringen. Kinder profitieren unmittelbar davon, denn ein gesundes Frühstück
und eine optimale Schuljause wirken sich positiv auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
aus.

Zusätzlich zur Theorie wurden praktische Übungen und eine Selbstbeobachtung des
Ernährungsverhaltens durchgeführt. Den Abschluss bildeten eine theoretische und eine praktische
Führerscheinprüfung. Alle Schüler*innen der 1K bestanden und erhielten ihren persönlichen Trink- und Jausenführerschein.