Nach drei intensiven Wochen ohne Handy war es am Mittwoch, 25.3.2026 um 13:15 Uhr endlich so weit: Unsere Schülerinnen und Schüler durften ihre Geräte wieder einschalten und gingen gespannt nach Hause.

Was für viele zunächst als Herausforderung begann, wurde zu einem wertvollen Experiment über Achtsamkeit, Konzentration und echte zwischenmenschliche Begegnungen. Der Moment des „Wieder-Aufdrehens“ markiert nicht nur das Ende des Projekts, sondern auch einen neuen, reflektierten Umgang mit dem eigenen Medienverhalten. Wir sind stolz auf alle und bedanken uns auch bei den Eltern, die diesen Weg mitgegangen sind – und freuen uns über die spannenden Erfahrungen, die unsere Schülerinnen und Schüler mitnehmen. 

Ein großer Erfolg mit knapp 30 Teilnehmer:innen war Anfang November das „Chemiekoffer-Seminar mit einfachen Versuchen für den Sachunterricht der Volksschule“, welches an zwei Nachmittagen im Physiksaal stattfand. Die Teilnehmer:innen durften die Versuche aus dem Experimentalset selbst durchführen und bekamen Erklärungen und Informationen zum Hintergrund der Versuche vom Referenten Dr. Ralf Becker. Dabei war das großes Interesse und viel Freude beim Arbeiten mit den Experimenten spürbar.

Alle Schulen, von denen mind. 2 Kolleg:innen am Seminar teilnahmen, bekamen anschließend das Experimentalset des VCÖ (Verband der Chemielehrer:innen) im Wert von 600 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gab es für Teilnehmer:innen von Schulen, die das Experimentalset des VCÖ schon vor längerer Zeit erhalten haben, Nachbestellungen im Wert von 200 Euro kostenlos.

Allen Lehrer:innen und Schüler:innen viel Erfolg beim Experimentieren mit den VCÖ-Sets!
Sonja Vorhemus

P.S.: Hier gibt es noch weitere Versuchsanleitungen https://hp.vcoe.or.at/web/index.php/einfache-experimente.html

 

Am 21. Juni hatten die Schülerinnen und Schüler der 3K und 4K die Möglichkeit die Firma TE Connectivity zu besuchen. Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung und ausgestattet mit Schutzbrille und Warnweste ging es in Kleingruppen durch den Produktionsbereich. In der Lehrwerkstatt durften wir dann selbst Hand anlegen. Zur Stärkung in der Vormittagspause gab es neben Getränken frisch gebackene Pizzaschnitten und für besonders Hungrige sogar noch Burger als Nachschlag. Wir bedanken uns bei Herrn Lapacka für die Einladung und die perfekte Abwicklung des interessanten und lehrreichen Vormittags.

Die 3K der NöMS Raabs an der Thaya hat sich in diesem Schuljahr in vielfältiger Weise mit dem Boden beschäftigt. Gleich am Beginn des Schuljahres besuchten wir beim Wandertag das Heidenreichsteiner Moor. Bei einem Rundgang konnten mit der Hearonymus-App individuell die einzelnen Themen erkundet werden. Sehr schnell wurde uns die Bedeutung des Bodens mit all seinen Ausprägungen klar. Dazu sollte weitergeforscht sowie in der Schule und im Schulgarten einiges umgesetzt werden.

Als erstes besorgten wir eine Wurmkiste und die Erstausstattung Würmer. Ende September konnte die Holzkiste bereits von uns zusammengebaut werden. Ihre Bewohner wurden beim Einzug genau begutachtet und Berührungsängste und Vorurteile abgebaut. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Lebensgrundlage der Würmer auseinander und gestalteten ein übersichtliches Plakat mit den zum Füttern erlaubten biogenen Abfällen. Auch „Wurm­futtergläser“ zum Sammeln in den einzelnen Klassen wurden gestaltet. Unser Ziel, den wertvollen Wurmhumus (und Wurmtee) dann im Frühjahr für den Schulgarten zu verwenden, sollte unbedingt erreicht werden.

Im lehrplanmäßigen Biologieunterricht widmeten die Lernenden sich dem Aufbau des Bodens, dessen Zusammensetzung sowie den Funktionen. Dieses theoretische Wissen wurde anhand verschiedener Bodenexperimente praxisnah erarbeitet. Zuerst wurden die verschiedenen Bodenarten (Sand-, Lehm- und Walderde) auf die Durchlässigkeit von Wasser und auf ihre Filter- bzw. Speicherfunktion untersucht. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um die Eignung der verschiedenen Böden für die unterschiedliche landwirtschaftliche Nutzung zu verstehen. Beim Erosionsversuch haben die Schülerinnen und Schüler ein Starkregenereignis auf drei verschiedene Bodensituationen simuliert und festgestellt, wie Abtragungskräfte auf Böden einwirken und welche Folgen falsche Bodenbewirtschaftung haben kann. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dann noch mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Verbindung gebracht.

Weiters nahmen die Schülerinnen und Schüler nach einer digitalen Bodenreise vor allem die Bodentiere genauer unter die Lupe. Anhand von verschiedenen Stationen wurden die Aufgaben der Bodenlebewesen erforscht. Dabei entstand auch die Idee unsere Station zur Bestimmung der Bodentiere am Experimentaltag in St. Pölten anderen Schülerinnen und Schülern zu präsentieren. Ebenso erhielten wir zu diesem Zeitpunkt bereits die Einladung, diesen Experimentierstand bei den „Young Scientists“ unserer Nachbar­mittelschule Drosendorf-Zissersdorf im Juni in Langau zu betreiben, welche wir gerne annahmen.

Für unseren Experimentierstand sammelten die Kinder verschiedene Lebewesen, die anhand der Bestimmungsschlüssel und eines Rätselpfades unter zu Hilfenahme unserer Stereolupen identifiziert wurden. Danach begann die Ausarbeitung der Sprechtexte damit wir unser Wissen auch gut weitergeben konnten. Unser Standaufbau beinhaltete vier Stereolupen, eine Handlupe, Bestimmungsschlüssel und fünf verschiedene Bodentiere, wie z.B. Laufkäfer und -larven, Asseln, Tausendfüßler, Ameisenlöwen, Engerlinge usw. Im Rotationsprinzip erklärten und betreuten jeweils fünf Schülerinnen und Schüler die Besucher beim Identifizieren und Eintragen am Bestimmungsblatt.

Ein Highlight bei unserem Besuch bei den „Young Scientists“ in Langau war der Auftritt der „Science Busters“, die mit ihrer altersgerechten Show viel Wissen vermittelten. Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf unserem Schulgelände, mussten wir uns ein neues Plätzchen suchen, wo die Schülerinnen und Schüler die Pausen im Freien verbringen können. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um eine einladende Naschecke anzulegen. Zusätzlich zum „Garteln“ konnten einige ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Kreativität beim Anfertigen von Holz-Rankgerüsten unter Beweis stellen. Diese kunstvollen Strukturen sind nicht nur ein dekoratives Element, sondern dienen zusätzlich den Sträuchern als Klettergerüst. Auch der von Ökolog überreichte Obstbaum wurde Anfang Mai im neuen Schulgarten eingepflanzt. Alle frisch gesetzten Pflanzen erhielten als Grundlage die richtige Mischung aus Wurmhumus und Erde, aber auch unser Hochbeet und die Kräuterpyramide wurden mit Wurmhumus versorgt, sodass jetzt schon eine prächtige Entwicklung der Pflanzen erkennbar ist. Wir freuen uns schon aufs Naschen und Ernten!

Am 7. und 8. Juni verbrachte die 3. Klasse zwei spannende Tage in Wien. Gestartet wurde mit einem Demokratieworkshop im Parlament. Dabei durften die Schülerinnen und Schüler zwei Nationalratsabgeordnete interviewen. Entstanden ist bei diesem Workshop eine Zeitung, welche die Kinder druckfrisch mit nach Hause nehmen konnten. Auch online ist die Zeitung abrufbar. Der anschließende Besuch im Time-Travel bereitete ebenso großen Spaß wie der Workshop. Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Besuch im Prater. Bevor die Heimreise am Mittwoch wieder angetreten wurde, besuchten die Schülerinnen und Schüler noch das Technische Museum. Dort konnten sie an einer Hochspannungsvorführung teilnehmen.

Link zur Zeitung, welche die Schülerinnen und Schüler beim Demokratieworkshop erstellt haben: https://www.demokratiewebstatt.at/demokratiewerkstatt/beitraege-aus-der-werkstatt/2024/05

Teil des Biologieunterrichts der 2. Klasse ist es den Lebensraum Gewässer näher kennenzulernen. In diesem Rahmen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit tiefe Einblicke in die Anatomie der Fische zu bekommen. In Kleingruppen wurde an zwei Nachmittagen eine Fischsektion durchgeführt und die Ergebnisse zu Protokoll getragen. 

Besonders intensiv mit Büchern beschäftigte sich die 3. Klasse. Im Rahmen des Deutschunterrichts durften die Schülerinnen und Schüler eine eigene Lektüre wählen, welche sie in Form einer Leseschachtel präsentierten. Neben einer inhaltlichen Zusammenfassung der Lektüre, hatten die Lernenden die Aufgabe Gegenstände, die im Buch eine wichtige Rolle spielen, zu sammeln und in die Schachtel zu geben. Zudem wurden die Kisten in Kunst und Gestaltung zum Buch passend gestaltet.

Auch im heurigen Jahr konnte wieder eine Autorenlesung organisiert werden. Am 23. Jänner besuchte Hannes Hörndler die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule. Neben der Vorstellung seiner neuen Bücher gab der Autor auch Einblicke in das Leben eines Autors und berichtete, wie ein Buch entsteht. Gespannt folgten die Schülerinnen und Schüler den Ausführungen Hörndlers.

 

Hannes Hörndler

Im Rahmen des Biologieunterrichts der 2K konnten die Schülerinnen und Schüler an einem MINT-Nachmittag in die Welt der Zellen eintauchen. Die Lernenden hatten die Möglichkeit selbst Präparate aus Moos und Zwiebeln anzufertigen und diese dann unter dem Mikroskop zu beobachten. Natürlich musst abschließend alles gut dokumentiert werden.