An unserem letzten Tag der Abschlussreise wurde uns „Kalt-Warm“ gegeben. Dass die Temperaturen so anstiegen, war für uns nicht ganz so schlimm, denn wir besichtigten die größte Eishöhle der Welt – die Eisriesenwelt in Werfen.

Nach einem doch herausfordernden Anstieg wurden wir dann aber so richtig belohnt! Unglaublich faszinierende Gebilde aus Eis (wir sahen darin einen Kürbis, bekannt ist es aber als Elefant) und Musik, die die Wassertropfen beim Aufprall auf das Eis erzeugten, ließen uns die Anstrengungen der zu bewältigenden 1.400 (!!) Stufen vergessen.

Die Mittagspause auf fast 1.600 Metern Seehöhe bei strahlendem Sonnenschein und einem leichten Lufterl war dann noch die Draufgabe auf diesen schönen Tag und ein perfekter Abschluss unserer Abschlussreise.

Wir möchten uns ganz herzlich bei unserer Buschauffeurin Andrea Tentulin von Waldviertel Reisen bedanken, die uns sicher herumkutschiert hat und uns die Woche über beiseite stand.

Wir blicken glücklich und zufrieden auf fünf wunderschöne gemeinsame Tage mit unserem Klassenvorstand Waltraud Hahn und unserer Begleitlehrerin Sonja Vorhemus zurück.

Das Motto des heutigen Tages lautete „Hoch, höher, Höhepunkt“, denn wir machten uns hoch auf den Weg zu den Kapruner Hochgebirgsstauseen. Die Auffahrt mit dem Schrägaufzug war aufregend und faszinierend, und der Weg in (!) der Staumauer war beeindruckend, aber auch ein bisschen gruselig, wenn man bedenkt, von wie viel Wasser wir da umgeben waren. 

Danach ging es für einige von uns hoch zum Gipfelkreuz „Höhenburg“, und das bei strahlend schönem Wetter.

Und noch höher wagten sich die ganz Mutigen unter uns – nämlich im Hochseilklettergarten, der oberhalb des Hallenfußballplatzes bzw. des Indoor-Beachvolleyballplatzes entlangführte. 

Der letzte Abend unserer Abschlussreise war definitiv ein Höhepunkt: eine Schaumparty-Disco! Begleitet von cooler Discomusik wurde im Schaum „gebadet“, mit Schaum geworfen und einfach viel gelacht. Was für ein Abschluss!

 

Am 3. Tag ging es auf Österreichs höchsten Berg – den Großglockner! Die Fahrt hinauf zur Franz-Josefs-Höhe war beeindruckend.

Oben angekommen, entschieden ein paar von uns, gemeinsam mit Frau Vorhemus den Abstieg zu den Resten der Pasterze in Angriff zu nehmen. Puh! Das war anstrengend! Aber wir wurden belohnt, denn war kann schon von sich behaupten, neben Murmeltieren gejausnet zu haben? 🙂 

Die anderen bestaunten mit Frau Hahn in einer Sonderausstellung wunderschöne Oldtimer und eine Sammlung alter und neuerer Vespas sowie die Ausstellung über die Geschichte von Bergsteigerinnen.

Zurück im Quartier nützten wir wieder die vielen Sportmöglichkeiten indoor, bevor es dann einen Grillabend nur für uns gab. Das Essen hier ist ausgezeichnet! Nach dem Essen verbrachten wir dann noch Zeit im Außenbereich bei Beachvolleyball, im Motorikpark oder auf den riesigen Schaukeln. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt! 

Heute ging es für uns auf unserer Abschlussreise hoch hinaus – auf das Kitzsteinhorn! Und ja, auf 3.029 m Seehöhe ist es auch im Juni sehr kalt! Sogar ein kleiner Schneemann wurde gebaut und die Sonne blinzelte auch durch die Wolkendecke. 

Und dass die Luft in dieser Höhe etwas dünn ist, war auch ein unvergessliches Erlebnis… Puh! Aber den Ausblick und den Weg durch den Berg war es auf jeden Fall wert. 

Am Rückweg machten wir noch Halt am Klammsee, wo die Füße gekühlt wurden und Steine hüpfen gelassen wurden. Der Rundweg um den See, der von beeindruckender Farbe ist, wurde von einigen Schüler/innen gemeinsam mit Frau Sonja Vorhemus noch durch den Besuch der Sigmund-Thun-Klamm ergänzt. Die anderen Schüler/innen relaxten in der Zwischenzeit noch beim Klammsee und bauten am Seeufer weiter an fantasievollen Gebilden.

Am Nachmittag wurden dann die sportlichen Angebote des Quartiers voll ausgenützt: von Beachvolleyball über Trampolinspringen bis hin zum Hallenfußballplatz. 

Glücklich und zufrieden ging es dann ab ins Bett, denn morgen klingelt der Wecker früh! Das erste Match der österreichischen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM wird live mitverfolgt! Österreich-Fahnen und Fan-Schals sind bereit! 

Aufgeregt und ein bisschen müde ging es am Montag los – das „Abenteuer Abschlussreise“ konnte beginnen! 

Nach sonnigen Pausen erreichten wir Bad Dürrnberg, wo wir mehr über den Abbau von Salz erfuhren. Die Fahrt in den Stollen war rasanter als wir gedacht hatten, wir konnten Wasser mit einem Salzgehalt von 27% kosten und eine Fahrt über einen unterirdischen See machen. Es war sehr kurzweilig und interessant und wir überschritten untertage sogar die Staatsgrenze zu Deutschland! 

Danach besuchten wir das Freilichtmuseum Kelten.Erlebnis.Berg, welches uns auch um so einige Jahre in der Geschichte zurückversetzte.

Eine „Wanderung“ zu einer Kirche in Bad Dürrnberg auf einer Straße mit gut 70° Steigung entlockte einer Schülerin: „Gibt es in dieser Woche noch eine Wanderung, von der wissen sollten?“ 🙂

Und dann – endlich! Ankunft in unserem Quartier für diese Woche – dem Jugendclub Kitzsteinhorn! Dort gibt es alles, was das Schülerherz begehrt! Unzählige Sportmöglichkeiten, gutes Essen – wir sind zufrieden! 

Mit Freude wurde die Eröffnung der Ausstellung „100 Jahre Stadt Raabs“ erwartet!

Feierlich zogen die Schüler/innen der 1K in Tracht und Hemd ein, um den ersten Volkstanz vorzuführen. Die Begeisterung des Publikums war groß, und die Freude der Tänzer/innen spürbar. 

Die Reden des Raabser Bürgermeisters und des Bürgermeisters aus Jemnice wurden von musikalischen Stücken von Jugendlichen aus Jemnice begleitet und sorgten für Gänsehautstimmung. 

Die Gewinner/innen aus der Volksschule präsentierten ein Gedicht, welches einen wunderbaren Bogen von „Raabs vor 100 Jahren“ über „Raabs heute“ bis hin zu „Raabs in 100 Jahren“ spannte.

Dann endlich war es soweit! Die stolzen Preisträger/innen aus der Volksschule und Mittelschule Raabs sowie aus Jemnice wurden vorgestellt und mit viel Applaus bedacht.

Einen schwungvollen Abschluss nahm die Vernissage mit einem weiteren Volkstanz, bei dem die Gäste zum Mittanzen aufgefordert wurden. 

Die Freude in der 4. Klasse ist riesengroß! Drei der eingereichten Werke wurden beim Kreativwettbewerb des Zukunftsraum Thayaland „Das Thayaland im Jahr 2056“ prämiert! 

Die KI-Zukunftsvision wurde von Elias Höbinger und Raffael Schlacher erstellt.
Lisa Dworan und Marlene Gererstorfer verarbeiteten ihre Ideen in einer Collage.
Lara Ritter und Leonie Tobolka machten sich ebenfalls Gedanken über das Aussehen des Thayalands in 30 Jahren. 

Wir sind sehr stolz! 🙂

Nun stehen sie fest – die Preisträger des Kunstwettbewerbs zu „100 Jahre Stadt Raabs“!

In einer feierlichen Verleihung wurden die Preisträger von Bgm. Franz Fischer und Vizebgm. Margit Auer verkündet und mit tollen Preisen für die großartigen Arbeiten belohnt.


In der 1. Klasse gewann eine Skulptur von Michael Hahn, Loujain Kudier, Julian Sigmund und Lukas Strobl. Den 2. Platz machten Raphaela Meister und Lena Österreicher. Den 3. Platz belegten Leon Datler und Tobias Dörrer. Die begleitende Lehrerin war Birgit Gröss.

Die 2. Klasse gestaltete Arbeiten unter der Leitung von Katrin Daniel. Den 1. Platz hier machten Anna Mayr, Nadine Danzinger und Johanna Zehetner mit einem Diorama. Der 2. Platz ging an Martin Redl, Moritz Hofstätter, Gregor Kapinus und Finn Zarycka. Den 3. Platz belegte eine Arbeit von David Höbinger, Manuel Theurer, Fabian Praschinger und Robin Schuh. 

Die 3. Klasse arbeitete mit ihrer Kunst und Gestaltungslehrerin Waltraud Hahn. Hier gewann eine sehr detailliert gestaltete Ansicht von Raabs von Simon Österreicher, Alexander Gutkas und Zein Tnefer. Den 2. Platz machte Luca Zach, und den 3. Platz belegte Sofia Hummel.

In der 4. Klasse wurde mit Fotografie und dreidimensionalen Objekten gearbeitet. Hier gewannen – begleitet von Waltraud Hahn – die Kunstwerke von Safia Raudaschl und Lara Ritter. Den 2. Platz belegten Marlene Gererstorfer, Lisa Dworan und Julia Hanz. Auf den 3. Platz kamen Florian Piffl und Lias Zarycka.

Ein Ehrenpreis wurde an Lina Ableidinger (4K) verliehen, die eine „Ode an Raabs“ geschrieben hat.

Die Siegerwerke werden in der Festschrift abgedruckt. Wir möchten Sie in diesem Rahmen auch schon herzlich zur Vernissage am 28. Mai einladen, wo alle Kunstwerke und Ideen zu „100 Jahre Stadt Raabs“ zu sehen sein werden. 

 

Unsere 4. Klasse hatte einen besonderen Tag (bzw. eine Nacht) – wir übernachteten mit unseren Lehrerinnen Sonja Vorhemus und Waltraud Hahn in der Schule!
Wir trafen uns am späten Nachmittag, und führten Experimente mit dem Werkstoff Gips durch. Auch kunstvolle Gesichtsmasken wurden hergestellt. Beim Aufschneiden der Gipse kamen wir ganz schön ins Schwitzen! 
Danach mussten wir uns stärken und es wurden Spaghetti Bolognese gekocht. 
Und natürlich musste es ausgenützt werden, einmal bei Dunkelheit in der Schule zu sein! Beim Verstecken-Spielen wurde die Schule genau erkundet und die besten Verstecke ausgekundschaftet. Dass das ganze mit Taschenlampen durchgeführt wurde, erhöhte die Spannung! 🙂

Nach einem gemeinsamen Kino-Abend ging es dann ab in die Schlafsäcke. Die Nacht war etwas kurz, aber am nächsten Tag machten einige von uns sogar einen Morgen-Spaziergang. 
Ein typical English breakfast mit unseren Englischlehrerinnen Elisabeth Göttinger und unserem Klassenvorstand Frau Hahn rundete dieses besondere Erlebnis ab. Baked beans wurden verkostet – manchen schmeckten sie sehr! – und ein English breakfast tea sowie ham and eggs gehörten auch dazu. 

In Kunst und Gestaltung wurden die Gipse und Gipsmasken dann kunstvoll verziert und dekoriert. 

Ja, und dass unsere „Klassentiere“ – die Wachteln – für eine besondere Überraschung sorgten, davon berichten wir bald… 🙂

Müde, aber zufrieden, geht es jetzt ins Wochenende! 😉