Im Rahmen des MINT-Unterrichts beschäftigte sich die 2K mit Lebensmittelfarbstoffen. Wir befassten uns sowohl mit den Gründen für den Einsatz von Lebensmittelfarbstoffen, E-Nummern als auch mit Farbstoffen natürlichen Ursprungs.

Spinat, Karotten, Rote Rüben. Wir erkannten, dass man aus vielen pflanzlichen Rohstoffen Farbstoffe gewinnen kann und stellten dies anschließend beim Backen gleich unter Beweis.

Es wurden Handsemmeln, Stangerl und Mohnweckerl geformt und beliebig mit Saaten und Käse bestreut. Im Anschluss genossen wir unsere bunten Weckerl mit selbst geschüttelter Butter und selbst gemachtem Frischkäse.

Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse trafen sich am Freitag den 26. Jänner am Abend in der Schule. Im Gepäck waren Schlafsäcke, Matten, Stärkungen und auch etwas gesammelter Müll. Diese Abfälle wurde als Einstieg in unser Ökolog-Projekt zum Thema Müll genutzt. Es wurde gemeinsam besprochen, wie die verschiedenen Stoffe zu trennen sind und ein Teil wurde auf Plakate geklebt. Weiter ging es im Physiksaal um spannende Experimente rund um das Thema Müll durchzuführen. Dabei wurde Müll auf verschiedenste Arten getrennt und so eine Sortieranlage nachgestellt. Außerdem wurde aus Altpapier neues Papier geschöpft und anschließend getrocknet. Was in einer Windel steckt, wurde im dritten Versuch geklärt. Dabei wurden die winzigen Superabsorberkügelchen aus den Windeln herausgeholt und danach mit eingefärbter Flüssigkeit versetzt. Erst so konnte man sehen, welche enormen Mengen an Wasser dieser Wunderkunststoff aufnehmen kann.

Nachdem alle so fleißig geforscht hatten, gab es noch eine kleine Stärkung und ein paar Spiele zum Entspannen. Das Nachtlager wurde im Leseraum der Bibliothek aufgeschlagen. Dort war es wirklich sehr gemütlich und irgendwann schliefen dann auch alle. Am Morgen stärkten sich die Kinder und Lehrerinnen mit selbstgemachten Pancakes, die von allen gemeinsam sehr liebevoll zubereitet wurden.

Im Rahmen des Biologieunterrichts der 2K konnten die Schülerinnen und Schüler an einem MINT-Nachmittag in die Welt der Zellen eintauchen. Die Lernenden hatten die Möglichkeit selbst Präparate aus Moos und Zwiebeln anzufertigen und diese dann unter dem Mikroskop zu beobachten. Natürlich musst abschließend alles gut dokumentiert werden.

Die ersten Klassen gestalteten in zwei MINT-Nachmittagen ihr eigenes Planetensystem. Dabei wurden Styroporkugeln entsprechend bemalt und gestaltet. Im Anschluss wurden sie an Schnüren befestigt und aufgehängt, damit sie zu Hause das Kinderzimmer verschönern können. Wie man an den Bildern sieht, waren alle sehr konzentriert bei der Arbeit und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.

Am 24. Oktober 2023 fand im WIFI St. Pölten der Experimentaltag der chemischen und metallischen Industrie statt. Schülerinnen und Schüler durften sich dabei an unterschiedlichen Versuchsständen ausprobieren. Gestellt wurden die Versuchsstände einerseits von Betrieben, aber auch von Schulen. Die Mittelschule Raabs war eine dieser Schulen, die einen Stand betreute. Insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse leiteten die Besucherinnen und Besucher durch ihren Stand zum Thema Bodenlebewesen. Die Aufgabe war es an diesem Stand anhand von Bestimmungskarten einzelne Bodentiere zu bestimmen.

Weitere Informationen: https://www.wko.at/noe/news/school.scien.-poelten-begeisterte-500-schuelerinnen-und-schue

Im Kraftwerk Theiß fand die Verleihung der MINT-Gütesiegel statt. Es zeichnet Standorte aus, die innovatives und begeisterndes Lernen im MINT fördern. „Das oberstes Ziel ist, vielfältige und interessante Zugänge in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu schaffen. Denn besonders die MINT-Berufsfelder bieten zukunftsträchtige Jobs. Ein ganz besonderes Anliegen ist es mir dabei, Mädchen für technische und naturwissenschaftliche Ausbildungswege zu begeistern. Ich bedanke mich beim pädagogischen Personal sehr herzlich für ihr Engagement und ihren Einsatz“, erklärte VP-Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister im Rahmen der Verleihungszeremonie.

Informationen zu unseren MINT-Aktivitäten hier: 

Projekt Wurmkiste

Am Freitag, 29.09.2023 sind rund 500 Kompostwürmer in einer Wurmkiste in die Mittelschule eingezogen. Die Kiste wurde sorgfältig durch die 3K zusammengebaut und ihre Bewohner genau begutachtet. Nach anfänglichen Berührungsängsten waren die Schülerinnen und Schüler Feuer und Flamme für unsere neuen „Haustiere“.

Im Rahmen des MINT-Unterrichts wird in den folgenden Wochen noch einiges klassenübergreifend dazu erarbeitet – z.B. Gestaltung von Einmachgläser zum Sammeln des Wurmfutters, Pflege der Wurmkiste, Mitbewohner, usw.

Der wertvolle Wurmhumus (und Wurmtee) wird für den schuleigenen Garten verwendet.

Da wir „Gesunde Schule“ sind, wird dieses Projekt von „NÖ Tut gut“ gefördert! 

Am 23.5. unternahm die 4K im Rahmen des GPB-Unterrichts eine Exkursion in das KZ Mauthausen. 
Einige Gedanken unserer Schüler/innen dazu:

„Mich schockiert, wie man Menschen so qualvoll töten kann und sie dann auch noch in Öfen verbrennt.“

„Ich fand die Fotos, wo überall die toten Menschen lagen, sehr schrecklich.“

„Als wir vor den Öfen gestanden sind, fand ich es ganz arg, dass wir vor den echten Öfen standen, wo Leute verbrannt wurden.“

„Es hat mich sehr berührt, als wir zur Gaskammer gegangen sind. Außerdem hat mich die Klagemauer zum Nachdenken angeregt.“

„Ich hoffe, es passiert nie wieder. Es hat keiner diese Quälerei verdient.“

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Da in dieser Woche die „Wasser-Projektwoche“ an unserer Schule stattfand, besuchten wir an diesem Tag noch das Haubiversum, wo wir selbst ein Mohnstriezerl herstellten und bei einer interessanten Führung durch die Produktion nicht nur verschiedene Brotsorten verkosten durften, sondern auch zu Hefezellen wurden (da wurde uns „heiß-kalt“ gegeben :-))

Zum Thema „Nachhaltigkeit – wie geht das?“ arbeiteten die Schüler und Schülerinnen der dritten und vierten Klassen fast zwei Monate sehr intensiv. Im Rahmen des Projektwettbewerbes des Verbandes der Chemielehrer wurden Tipps zum nachhaltigen Leben gesammelt und sehr viel experimentiert und ausprobiert. Im Laufe der Arbeiten wurden die Ideen immer vielfältiger. So wurden verschiedene Salze, Desinfektionsmittel und Duftseifen hergestellt. Weiters wurde versucht ein Efeuwaschmittel, Holzkohle, Pflanzenjauche und Flüssigseife zu produzieren. Eine Gruppe wagte sich an duftende Badebomben, die beim Projektabend reißenden Absatz fanden. 

Wichtig bei so einem Projekt ist natürlich auch das leibliche Wohl. Darum wurde an einem Nachmittag Brot gebacken und an einem anderen MINT-Nachmittag der Bio-Bauernhof der Familie Haidl in Modsiedl besucht. Dort stellten die Schüler und Schülerinnen Aufstriche her und konnten selbst Dinkelmehl mahlen. Am Projektabend wurden die Gäste dann mit Kartoffellocken, Dinkelmilchreis, selbstgemachtem Joghurt, Säften und Smoothies verköstigt. Zwei Mädchen stellten ein liebevoll gestaltetes Heft mit nachhaltigen Rezepten her. 

Weiters wurden die Themen Lebensmittelverschwendung, Kleiderupcycling und Handynutzung genauer unter die Lupe genommen und hinsichtlich Nachhaltigkeit untersucht. Außerdem wurde Papier geschöpft und im BE-Unterricht mit getrockneten Pflanzen zu wunderbaren Bildern verschönert. Am Ende wurde ein Folder erstellt, wo alle Tipps zur Nachhaltigkeit gesammelt wurden. 

Die Ergebnisse wurden am 27. April bei einem Projektabend in der Schule präsentiert. Nach einer kurzen Begrüßung starteten die Präsentationen der Schüler und Schülerinnen. Die Besucher konnten von Gruppe zu Gruppe wandern und sich die verschiedenen Beiträge anhören. Es konnten auch unterschiedlichste Produkte, die im Rahmen des Projektes hergestellt wurden, käuflich erworben werden. Natürlich achteten die ProjektteilnehmerInnen auf die nachhaltige Verpackung der produzierten Waren. Zwischendurch konnten sich die Gäste in der Küche stärken.