Forschen zwischen Blätter und Holz

Beim gemeinsamen MINT-Nachmittag der 1K und 2K drehte sich alles rund um das Thema Herbst und die Welt der Bäume. Gemeinsam machten sich die Kinder auf Entdeckungstour, sammelten und bestimmten Blätter und gingen spannenden Fragen nach:
Warum verfärben sich Blätter im Herbst? Und wie trinkt oder atmet ein Baum eigentlich?

Mit Hilfe von Augmented Reality (HOWARD-Holz-Cube) konnten die Kinder virtuell in das Innere eines Baumes blicken und erforschen, wie Wasser und Nährstoffe durch die feinen Leitbahnen transportiert werden – fast so, als würden sie selbst mitten im Stamm stehen!

In kleinen Experimenten entdeckten die jungen Forscherinnen und Forscher außerdem die vielfältigen Eigenschaften von Holz – und fanden heraus, dass in jedem Baum ein kleines Wunder steckt:

  • „Wie trinkt der Baum?“ – Kapillareffekt
  • „Eine (Schaum)krone für das Holz!“ – Seifenblasen mit Holz

Die 4K machte sich gemeinsam mit den Lehrkräften Barbara Vogl-Miloczki und Klassenvorstand Waltraud Hahn am 23. Oktober auf den Weg nach Wien, um im Technischen Museum Erfindungen zu bestaunen (Stichwort: Formel 1-Auto!) sowie bei einer Hochspannungsvorführung zu erleben, was Strom alles kann (das Video gibt einen kleinen Eindruck davon wieder).  

Danach ging es ins Naturhistorische Museum, wo nicht nur die Dinosaurier bestaunt wurden, sondern u.a. auch all die Schlangenarten und Schmetterlinge fasziniert betrachtet wurden, aber auch die geologischen Schätze Beachtung fanden. 

Müde, aber zufrieden stellten die Schüler/innen fest: „Es war ein cooler Tag!“

Im TU-Mitmachlabor konnten die Schülerinnen und Schüler der 3K wie die richtigen Profis experimentieren. Mit Schutzbrille und Labormantel ausgerüstet, konnten Versuche zum Nachweis von Stärke und Eiweiß unter Anleitung von zwei Laborprofis durchgeführt werden. Anfangs waren alle noch etwas vorsichtig, weil es ja für alle der erste Besuch in einem richtigen Labor war. Mit der Zeit wurden die Neulinge aber wagemutiger und führten alle Versuche mit Begeisterung aus. Das lange Stehen beim Labortisch war dabei sicher am anstrengendsten. Nach dem Experimentieren gab es als Verabschiedung noch eine kurze Stickstoffshow. Als Belohnung für das fleißige Arbeiten ging es mittags auf den Naschmarkt und am Nachmittag (auf vielfachen Wunsch der Schülerinnen und Schüler) in den Prater. Dort wurde dann eher die Physik erprobt und getestet. 

Am Montag den 23. Juni durfte die 4. Klasse einen besonderen Preis in Empfang nehmen. Unsere Schule wurde mit einem Hauptpreis beim Projektwettbewerb des Vereins der Chemielehrer Österreichs ausgezeichnet. An diesem Wettbewerb nahmen in diesem Schuljahr mehr als 240 österreichische Schulen teil und wir haben es unter die besten 12 geschafft. Eingereicht wurde unser Schulprojekt zur grünen Chemie, wo besonders die 3. und 4. Klasse in Chemie und Physik federführend waren. Am großen Projekt haben aber alle Klassen fleißig mitgearbeitet und beim Präsentationsabend konnte diese Arbeit auch einer breiten Öffentlichkeit gezeigt und präsentiert werden.

Mit dem gewonnen Preisgeld in Form von Gutscheinen können wieder Chemikalien und Laborgeräte angeschafft werden, um weiter zu experimentieren und zu forschen. Zum krönenden Abschluss durfte die 4K noch den Prater besuchen, was bei 35 °C im Schatten eine schweißtreibende Angelegenheit war. 

Im Biologieunterricht der 3. Klasse drehte sich im heurigen Schuljahr alles um ein Thema, das uns tagtäglich unter den Füßen liegt, aber selten die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient: der Boden. Unter dem Motto „Bodenständig lernen“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt unter unseren Füßen.

Zunächst wurde im Unterricht der Bodenaufbau genau unter die Lupe genommen – von der Humusschicht bis zum Unterboden. Die verschiedenen Bestandteile, Funktionen und die Bedeutung des Bodens für unser Leben wurden anschaulich vermittelt. Eine digitale Bodenreise sowie praktische Untersuchungen im Freien ermöglichten den Kindern, Bodenlebewesen wie Regenwürmer, Springschwänze oder Asseln in ihrem natürlichen Lebensraum kennenzulernen und deren wichtige Rolle im Ökosystem zu verstehen.

Zeitgleich standen wir – aufgrund des Kindergartenumbaus – vor der Herausforderung den bestehenden Schulgarten kurzfristig zu verlagern. Die Neugestaltung brachte nicht nur organisatorische Herausforderungen mit sich, sondern auch eine großartige Gelegenheit für ein weiteres Projekt: die Anschaffung eines neuen Hochbeets inklusive einer „Wurmvase“. Die Vase aus Ton wurde mit lebenden Kompostwürmern geliefert, die für gesunde Erde sorgen – anfangs noch mit Skepsis betrachtet, entwickelten sich die kleinen Tiere rasch zu beliebten „Haustieren“ mit großem Nutzen.

Die Schüler*innen halfen tatkräftig beim Befüllen des Hochbeets mit – von der Drainageschicht bis zur nährstoffreichen Erde. Dabei wurde das im Unterricht Gelernte direkt angewendet: Welche Schicht hat welche Aufgabe? Was brauchen Pflanzen zum Wachsen? Und wie können wir natürliche Kreisläufe unterstützen?

Weiters wurde bereits die Errichtung einer neuen Kräuterpyramide geplant sowie die Erweiterung unserer Nasch(h)ecke.

Als ÖKOLOG-Schule hatten wir heuer die Möglichkeit bekommen uns für den Boden-Scheck anzumelden, wodurch ein Großteil des Projektes finanziert wurde. Vielen Dank dafür!

 

Am Dienstag, dem 25. und Donnerstag, dem 27. März bekam die 3. und die 4. Klasse Besuch von zwei Wissenschaftlern, die zum Thema Biotechnologie mit den Schülerinnen und Schülern zwei Workshops machten. 

Der erste Wissenschaftler, Dr. Matthias Slatner, gab uns einen spannenden Einblick in die Biotechnologie im Alltag, welche sich mit Mikrobiologie, Chemie und Verfahrenstechnik auseinandersetzt. Es ging vor allem um Enzyme und Bakterien, außerdem wurde uns gezeigt, wo die Mikrobiologie im Alltag drinnen steckt und wo wir ihr überall begegnen. Wusstest du zum Beispiel, dass ein Mensch 10 mal mehr Bakterienzellen als menschliche Zellen besitzt? Das und noch viele andere interessante Infos hörten wir von Herrn Slatner. Zum Schluss zeigte er uns noch Materialien, mit denen im Labor gearbeitet wird. Mit diesen durften wir dann auch noch arbeiten.

Dr. Daniel Luschnig, ein Professor aus der Boku in Graz, stellte uns die medizinische Biotechnologie vor. Hier erfuhren wir viel über Bakterien, Zellen aber auch über Antibiotika und verschiedene Krankheiten, wie zum Beispiel die Pest, die uns sehr interessiert hat. Herr Luschnig vereinfachte sein Fachgebiet mit Vergleichen aus dem Alltag, wie zum Beispiel, dass Bakterienzellen so ähnlich aufgebaut sind wie Städte im Mittelalter. 

Beide Workshops waren sehr interessant und informativ und einmal eine Abwechslung zu unserem normalen Schulalltag. 

Im Rahmen unseres MINT-Unterrichts tauchten die Schülerinnen und Schüler in die spannende Welt der Optik und des Sehsinns ein. Besonders aufregend wurde es beim Stationenbetrieb, als sie die Möglichkeit hatten, echte Rinderaugen zu sezieren.

Mit Handschuhen, Pinzette und Skalpell erkundeten die Jugendlichen die verschiedenen Bestandteile des Auges – von der Hornhaut über die Linse bis hin zur Netzhaut. Dabei stellten sie fest, wie erstaunlich ähnlich das Rinderauge dem menschlichen Auge ist. Durch eigenes Untersuchen und Anfassen konnten sie die Funktionsweise des Sehsinns hautnah erleben und verstehen.

Wir bedanken uns herzlich bei der Familie Strohmer für die Rinderaugen.

 
An unserem MINT-Nachmittag hat jeder von uns ein eigenes Planetensystem gestaltet! 

Es gibt die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, aber der zählt nicht mehr, da er als Zwergplanet angesehen wird. Nach einer genauen Besprechung haben wir die Planeten bemalt.

 
Dann haben wir gemeinsam Wraps als Abendessen zubereitet. Danach ist Frau Göttinger mit ihrer Tochter gekommen. Als die Wraps fertig waren haben wir sie gegessen. Frau Göttinger hat uns einen Kuchen mitgebracht, den wir dann auch verspeist haben. 


Und schon war der MINT-Nachmittag rund um’s Thema Planeten wieder aus und wir wurden um 20:00 Uhr abgeholt. 

Beitrag verfasst von Nadine, Christian und Robin (1K)

Am Montag nach den Semesterferien starteten wir gleich mit einem MINT-Nachmittag in das neue Semester.

Wir haben vieles unter den Mikroskopen angeschaut: Insekten wie z.B.: Schmetterlinge, Bienen, Wespen und auch Pflanzen, eine Fledermaus, sowie das Wasser unseres Aquariums. Sogar Schimmel haben wir unter die Lupe genommen! 
Beim Mikroskopieren unseres Speichels haben wir festgestellt, dass wir alle viele Bakterien im Mund drinnen haben, aber das ist alles normal bei uns Menschen. Um das zu sehen, mussten wir ein spezielles Blau zum Speichel hinzufügen.  

Zum Schluss haben wir unser eigenes Haar angeschaut, das war richtig cool.  

Das Herz … eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers.

Wir, Schülerinnen und Schüler der 4K, durften gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 1K hautnah erfahren wie ein Herz von innen aussieht. Natürlich haben wir dazu kein echtes Menschenherz verwendet, wir haben von Mitschülern und Lehrern einige Herzen der unterschiedlichsten Tiere bekommen und diese genau unter die Lupe genommen. Außerdem durften wir eine Reh Lunge sezieren, das waren besondere Erfahrungen.

Doch bei all dem Spaß, haben wir auch einige theoretische Sachen gelernt und vom regulären Unterricht vertieft. Wir haben uns den Blutkreislauf genau angeschaut und gelernt wo sich welche Blutgefäße befinden und wofür wir sie benötigen.

Der MINT-Nachmittag war sehr amüsant und lehrreich, vielen Dank an unsere Lehrkräfte, dass sie uns dies ermöglicht haben.

 

gestaltet und verfasst von David und Agnes