Im Biologieunterricht der 3. Klasse drehte sich im heurigen Schuljahr alles um ein Thema, das uns tagtäglich unter den Füßen liegt, aber selten die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient: der Boden. Unter dem Motto „Bodenständig lernen“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt unter unseren Füßen.

Zunächst wurde im Unterricht der Bodenaufbau genau unter die Lupe genommen – von der Humusschicht bis zum Unterboden. Die verschiedenen Bestandteile, Funktionen und die Bedeutung des Bodens für unser Leben wurden anschaulich vermittelt. Eine digitale Bodenreise sowie praktische Untersuchungen im Freien ermöglichten den Kindern, Bodenlebewesen wie Regenwürmer, Springschwänze oder Asseln in ihrem natürlichen Lebensraum kennenzulernen und deren wichtige Rolle im Ökosystem zu verstehen.

Zeitgleich standen wir – aufgrund des Kindergartenumbaus – vor der Herausforderung den bestehenden Schulgarten kurzfristig zu verlagern. Die Neugestaltung brachte nicht nur organisatorische Herausforderungen mit sich, sondern auch eine großartige Gelegenheit für ein weiteres Projekt: die Anschaffung eines neuen Hochbeets inklusive einer „Wurmvase“. Die Vase aus Ton wurde mit lebenden Kompostwürmern geliefert, die für gesunde Erde sorgen – anfangs noch mit Skepsis betrachtet, entwickelten sich die kleinen Tiere rasch zu beliebten „Haustieren“ mit großem Nutzen.

Die Schüler*innen halfen tatkräftig beim Befüllen des Hochbeets mit – von der Drainageschicht bis zur nährstoffreichen Erde. Dabei wurde das im Unterricht Gelernte direkt angewendet: Welche Schicht hat welche Aufgabe? Was brauchen Pflanzen zum Wachsen? Und wie können wir natürliche Kreisläufe unterstützen?

Weiters wurde bereits die Errichtung einer neuen Kräuterpyramide geplant sowie die Erweiterung unserer Nasch(h)ecke.

Als ÖKOLOG-Schule hatten wir heuer die Möglichkeit bekommen uns für den Boden-Scheck anzumelden, wodurch ein Großteil des Projektes finanziert wurde. Vielen Dank dafür!

 

Unsere Mittelschule hat tierischen Zuwachs bekommen – eine Griechische Landschildkröte! Möglich gemacht hat das Markus Putzgruber und seine Begleitung Frau Silvia Zach von Respekturtle.

Mit geheimnisvollen Kisten kam Herr Putzgruber in die Klasse. Nach und nach lüftete sich das Geheimnis. Wir durften verschiedene Schildkrötenarten hautnah kennenlernen. Herr Putzgruber erklärte uns die Unterschiede zwischen den Schildkröten und verriet viele faszinierende Fakten über Lebensräume, Ernährung und das Verhalten dieser beeindruckenden Tiere. Besonders aufregend war natürlich die Vorstellung unseres neuen Mitbewohners – einer Griechischen Landschildkröte, die nun bei uns an der Schule ein Zuhause gefunden hat.

Wir wissen jetzt genau, was unsere Schildkröte braucht, um sich bei uns wohlzufühlen – vom richtigen Futter über den idealen Lebensraum bis zur artgerechten Pflege. Damit sind wir bestens vorbereitet, um uns liebevoll und verantwortungsvoll um sie zu kümmern.

Doch damit nicht genug: Markus Putzgruber hatte auch eine Vogelspinne im Gepäck! Einige mutige Schüler*innen durften das außergewöhnliche Tier sogar auf die Hand nehmen – ein Erlebnis, das sicher keiner so schnell vergessen wird.

Wir bedanken uns herzlich bei Respekturtle für diesen lehrreichen und unvergesslichen Tag. Unsere Schule ist nun nicht nur um ein Tier, sondern auch um eine ganze Menge Wissen reicher geworden!

Zum Abschluss des spannenden Biologiethemas „Fische“ hatten die Schüler*innen der 1K die Gelegenheit, ihr Wissen praktisch zu vertiefen: Im Rahmen eines MINT-Nachmittags durften sie echte Fische sezieren. Ausgestattet mit Pinzette, Schere und viel Neugier machten sich die jungen Forscherinnen ans Werk.

Dabei entdeckten sie faszinierende Details: Sie untersuchten das Herz, die Kiemen sowie den kompletten Verdauungstrakt der Tiere und konnten so hautnah erleben, wie komplex und zugleich genial die Natur aufgebaut ist. Besonders interessant waren die Vergleiche zum menschlichen Körper – zum Beispiel die Unterschiede im Atmungssystem oder die Anordnung der inneren Organe.

Der praxisnahe Zugang förderte nicht nur das Verständnis für biologische Zusammenhänge, sondern schärfte auch den Blick für die Vielfalt und Funktionsweise lebender Organismen. Für viele war es das erste Mal, dass sie selbst Hand anlegen und ein Lebewesen so genau von innen betrachten konnten – ein Erlebnis, das sicher in Erinnerung bleibt.

Die 3K der NöMS Raabs an der Thaya hat sich in diesem Schuljahr in vielfältiger Weise mit dem Boden beschäftigt. Gleich am Beginn des Schuljahres besuchten wir beim Wandertag das Heidenreichsteiner Moor. Bei einem Rundgang konnten mit der Hearonymus-App individuell die einzelnen Themen erkundet werden. Sehr schnell wurde uns die Bedeutung des Bodens mit all seinen Ausprägungen klar. Dazu sollte weitergeforscht sowie in der Schule und im Schulgarten einiges umgesetzt werden.

Als erstes besorgten wir eine Wurmkiste und die Erstausstattung Würmer. Ende September konnte die Holzkiste bereits von uns zusammengebaut werden. Ihre Bewohner wurden beim Einzug genau begutachtet und Berührungsängste und Vorurteile abgebaut. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Lebensgrundlage der Würmer auseinander und gestalteten ein übersichtliches Plakat mit den zum Füttern erlaubten biogenen Abfällen. Auch „Wurm­futtergläser“ zum Sammeln in den einzelnen Klassen wurden gestaltet. Unser Ziel, den wertvollen Wurmhumus (und Wurmtee) dann im Frühjahr für den Schulgarten zu verwenden, sollte unbedingt erreicht werden.

Im lehrplanmäßigen Biologieunterricht widmeten die Lernenden sich dem Aufbau des Bodens, dessen Zusammensetzung sowie den Funktionen. Dieses theoretische Wissen wurde anhand verschiedener Bodenexperimente praxisnah erarbeitet. Zuerst wurden die verschiedenen Bodenarten (Sand-, Lehm- und Walderde) auf die Durchlässigkeit von Wasser und auf ihre Filter- bzw. Speicherfunktion untersucht. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um die Eignung der verschiedenen Böden für die unterschiedliche landwirtschaftliche Nutzung zu verstehen. Beim Erosionsversuch haben die Schülerinnen und Schüler ein Starkregenereignis auf drei verschiedene Bodensituationen simuliert und festgestellt, wie Abtragungskräfte auf Böden einwirken und welche Folgen falsche Bodenbewirtschaftung haben kann. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dann noch mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Verbindung gebracht.

Weiters nahmen die Schülerinnen und Schüler nach einer digitalen Bodenreise vor allem die Bodentiere genauer unter die Lupe. Anhand von verschiedenen Stationen wurden die Aufgaben der Bodenlebewesen erforscht. Dabei entstand auch die Idee unsere Station zur Bestimmung der Bodentiere am Experimentaltag in St. Pölten anderen Schülerinnen und Schülern zu präsentieren. Ebenso erhielten wir zu diesem Zeitpunkt bereits die Einladung, diesen Experimentierstand bei den „Young Scientists“ unserer Nachbar­mittelschule Drosendorf-Zissersdorf im Juni in Langau zu betreiben, welche wir gerne annahmen.

Für unseren Experimentierstand sammelten die Kinder verschiedene Lebewesen, die anhand der Bestimmungsschlüssel und eines Rätselpfades unter zu Hilfenahme unserer Stereolupen identifiziert wurden. Danach begann die Ausarbeitung der Sprechtexte damit wir unser Wissen auch gut weitergeben konnten. Unser Standaufbau beinhaltete vier Stereolupen, eine Handlupe, Bestimmungsschlüssel und fünf verschiedene Bodentiere, wie z.B. Laufkäfer und -larven, Asseln, Tausendfüßler, Ameisenlöwen, Engerlinge usw. Im Rotationsprinzip erklärten und betreuten jeweils fünf Schülerinnen und Schüler die Besucher beim Identifizieren und Eintragen am Bestimmungsblatt.

Ein Highlight bei unserem Besuch bei den „Young Scientists“ in Langau war der Auftritt der „Science Busters“, die mit ihrer altersgerechten Show viel Wissen vermittelten. Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf unserem Schulgelände, mussten wir uns ein neues Plätzchen suchen, wo die Schülerinnen und Schüler die Pausen im Freien verbringen können. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um eine einladende Naschecke anzulegen. Zusätzlich zum „Garteln“ konnten einige ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Kreativität beim Anfertigen von Holz-Rankgerüsten unter Beweis stellen. Diese kunstvollen Strukturen sind nicht nur ein dekoratives Element, sondern dienen zusätzlich den Sträuchern als Klettergerüst. Auch der von Ökolog überreichte Obstbaum wurde Anfang Mai im neuen Schulgarten eingepflanzt. Alle frisch gesetzten Pflanzen erhielten als Grundlage die richtige Mischung aus Wurmhumus und Erde, aber auch unser Hochbeet und die Kräuterpyramide wurden mit Wurmhumus versorgt, sodass jetzt schon eine prächtige Entwicklung der Pflanzen erkennbar ist. Wir freuen uns schon aufs Naschen und Ernten!

Im Rahmen des Biologieunterrichts befasste sich die 1K in den letzten Wochen intensiv mit dem Thema Ernährung.

Es ist wichtig, den Kindern einen abwechslungsreichen und vor allem gesunden
Ernährungsstil beizubringen. Kinder profitieren unmittelbar davon, denn ein gesundes Frühstück
und eine optimale Schuljause wirken sich positiv auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
aus.

Zusätzlich zur Theorie wurden praktische Übungen und eine Selbstbeobachtung des
Ernährungsverhaltens durchgeführt. Den Abschluss bildeten eine theoretische und eine praktische
Führerscheinprüfung. Alle Schüler*innen der 1K bestanden und erhielten ihren persönlichen Trink- und Jausenführerschein.

Teil des Biologieunterrichts der 2. Klasse ist es den Lebensraum Gewässer näher kennenzulernen. In diesem Rahmen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit tiefe Einblicke in die Anatomie der Fische zu bekommen. In Kleingruppen wurde an zwei Nachmittagen eine Fischsektion durchgeführt und die Ergebnisse zu Protokoll getragen. 

Ein klassenübergreifender MINT-Nachmittag zum Schweineherzen sezieren

Nachdem der Bau sowie die Funktion des Herzens im Biologieunterricht gelernt wurden, konnten nun die Schüler und Schülerinnen der 4K und 1K vor allem ihr anatomisches Wissen an echten Schweineherzen vertiefen. Zu Beginn wurde das Herz von außen betrachtet, gewogen und abgemessen und die Ein- und Ausgänge mittels eines Glasstabes untersucht. 

Danach wurde das Herz seziert und seine Bestandteile erforscht. Zudem mussten die Schüler und Schülerinnen herausfinden, warum die Herzkammerwände unterschiedlich dick sind.

Alle Ergebnisse sowie ein Foto des sezierten Herzens wurden anschließend im Herzforscherheft festgehalten.

Ein herzliches Dankeschön an die Jäger unter den Eltern der Schüler und Schülerinnen, die sich immer wieder gerne bereit erklären, die Herzen zur Verfügung zu stellen und somit diese tolle Erfahrung ermöglichen.

Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse trafen sich am Freitag den 26. Jänner am Abend in der Schule. Im Gepäck waren Schlafsäcke, Matten, Stärkungen und auch etwas gesammelter Müll. Diese Abfälle wurde als Einstieg in unser Ökolog-Projekt zum Thema Müll genutzt. Es wurde gemeinsam besprochen, wie die verschiedenen Stoffe zu trennen sind und ein Teil wurde auf Plakate geklebt. Weiter ging es im Physiksaal um spannende Experimente rund um das Thema Müll durchzuführen. Dabei wurde Müll auf verschiedenste Arten getrennt und so eine Sortieranlage nachgestellt. Außerdem wurde aus Altpapier neues Papier geschöpft und anschließend getrocknet. Was in einer Windel steckt, wurde im dritten Versuch geklärt. Dabei wurden die winzigen Superabsorberkügelchen aus den Windeln herausgeholt und danach mit eingefärbter Flüssigkeit versetzt. Erst so konnte man sehen, welche enormen Mengen an Wasser dieser Wunderkunststoff aufnehmen kann.

Nachdem alle so fleißig geforscht hatten, gab es noch eine kleine Stärkung und ein paar Spiele zum Entspannen. Das Nachtlager wurde im Leseraum der Bibliothek aufgeschlagen. Dort war es wirklich sehr gemütlich und irgendwann schliefen dann auch alle. Am Morgen stärkten sich die Kinder und Lehrerinnen mit selbstgemachten Pancakes, die von allen gemeinsam sehr liebevoll zubereitet wurden.

Im Rahmen des Biologieunterrichts der 2K konnten die Schülerinnen und Schüler an einem MINT-Nachmittag in die Welt der Zellen eintauchen. Die Lernenden hatten die Möglichkeit selbst Präparate aus Moos und Zwiebeln anzufertigen und diese dann unter dem Mikroskop zu beobachten. Natürlich musst abschließend alles gut dokumentiert werden.

Die ersten Klassen gestalteten in zwei MINT-Nachmittagen ihr eigenes Planetensystem. Dabei wurden Styroporkugeln entsprechend bemalt und gestaltet. Im Anschluss wurden sie an Schnüren befestigt und aufgehängt, damit sie zu Hause das Kinderzimmer verschönern können. Wie man an den Bildern sieht, waren alle sehr konzentriert bei der Arbeit und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.