Im Biologieunterricht der 3. Klasse drehte sich im heurigen Schuljahr alles um ein Thema, das uns tagtäglich unter den Füßen liegt, aber selten die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient: der Boden. Unter dem Motto „Bodenständig lernen“ begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt unter unseren Füßen.
Zunächst wurde im Unterricht der Bodenaufbau genau unter die Lupe genommen – von der Humusschicht bis zum Unterboden. Die verschiedenen Bestandteile, Funktionen und die Bedeutung des Bodens für unser Leben wurden anschaulich vermittelt. Eine digitale Bodenreise sowie praktische Untersuchungen im Freien ermöglichten den Kindern, Bodenlebewesen wie Regenwürmer, Springschwänze oder Asseln in ihrem natürlichen Lebensraum kennenzulernen und deren wichtige Rolle im Ökosystem zu verstehen.
Zeitgleich standen wir – aufgrund des Kindergartenumbaus – vor der Herausforderung den bestehenden Schulgarten kurzfristig zu verlagern. Die Neugestaltung brachte nicht nur organisatorische Herausforderungen mit sich, sondern auch eine großartige Gelegenheit für ein weiteres Projekt: die Anschaffung eines neuen Hochbeets inklusive einer „Wurmvase“. Die Vase aus Ton wurde mit lebenden Kompostwürmern geliefert, die für gesunde Erde sorgen – anfangs noch mit Skepsis betrachtet, entwickelten sich die kleinen Tiere rasch zu beliebten „Haustieren“ mit großem Nutzen.
Die Schüler*innen halfen tatkräftig beim Befüllen des Hochbeets mit – von der Drainageschicht bis zur nährstoffreichen Erde. Dabei wurde das im Unterricht Gelernte direkt angewendet: Welche Schicht hat welche Aufgabe? Was brauchen Pflanzen zum Wachsen? Und wie können wir natürliche Kreisläufe unterstützen?
Weiters wurde bereits die Errichtung einer neuen Kräuterpyramide geplant sowie die Erweiterung unserer Nasch(h)ecke.
Als ÖKOLOG-Schule hatten wir heuer die Möglichkeit bekommen uns für den Boden-Scheck anzumelden, wodurch ein Großteil des Projektes finanziert wurde. Vielen Dank dafür!
Im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Projektwettbewerbs des Vereins der Chemielehrer Österreichs hat die MS Raabs auch heuer teilgenommen. Das Thema lautete „Green Chemistry“, und die Schüler/innen der 1.-4. Klasse waren mit ihren Lehrkräften Frau Sonja Vorhemus und Frau Barbara Vogl-Miloczki sofort mit Feuereifer dabei.
In den Mittelpunkt der Projektarbeit wurde die Biotechnologie gestellt. Puh, was ist denn das genau? Dieser Frage gingen unsere Schüler/innen auf den Grund und erarbeiteten in diesem Zusammenhang verschiedene Aspekte der nachhaltigen Landwirtschaft, innovative Lebensmittelproduktion und umweltfreundlichen Technologien – und das nicht nur im Chemieunterricht, sondern fächerübergreifend auch in Textilem Werken, Ernährung und Haushalt, Biologie und Umweltkunde, um nur einige Fächer zu nennen.
In einer feierlichen Präsentation konnten dann die Ergebnisse stolz präsentiert werden. Musikalisch wurde auf höchstem Niveau unter Leitung von Frau Elisabeth Göttinger durch das Programm geführt und den Gästen nicht nur ein “Green Chemistry-Rap“ dargeboten, sondern auch ein Rhythmusstück mit Besen und sogar eine Ballade. Danach wurden die Besucher/innen “innerlich” und “äußerlich” verwöhnt. Es gab selbstgebackenes Sauerteigbrot, Osterzöpfe, eingelegten Feta und Knoblauch sowie diverse Smoothies zu verkosten. Auch selbstgemachtes Jogurt und Granola sowie natürlich der “Green Chemistry-Shake“ auf Basis von Spirulina-Algen durften hier nicht fehlen! So manches Lebensmittel wurde mit natürlichen Farbstoffen wie Roten Rüben oder Kurkuma eingefärbt und war nicht nur geschmacklich gut, sondern auch schön anzusehen.
Daneben präsentierten die Schüler/innen ihre Forschungsergebnisse auf sehr anschauliche Art und Weise. Eine Projektgruppe stellte dar, welche Art der Gülleverteilung auf den Feldern effizienter ist oder wie man Schafmist fermentieren und daraus Blumendünger herstellen kann. Außerdem konnte man eine selbstgebaute Biogasanlage und deren Arbeit bestaunen und Hefeteig beim Aufblasen eines Luftballons zuschauen. Eine Gruppe von Schülerinnen verglich die Inhaltsstoffe von Kuh-, Ziegen- und Schafmilch, während eine andere Gruppe Apfelmus und Apfelchips herstellte. Die Vor- und Nachteile von regenerativem Ackerbau wurden genauestens unter die Lupe genommen. Die Herstellung von Naturkosmetik, Badesalz, Zahnpasta oder Geschirrspül- und WC-Tabs stand ebenfalls auf dem Programm sowie das Schöpfen von Papier.
In einer Tombola konnten die zahlreich anwesenden Gäste dann großartige Preise gewinnen.
Es wurde hier wieder deutlich: An der MS Raabs lernen die Schüler/innen fürs Leben!
Wir starten musikalisch ins NEUE JAHR 2025 mit einem Mitmachkonzert zum 200. Geburtstag von Johann Strauß Sohn. Unter Donner und Blitz, die Sperlpolka, im Krapfenwald, der Radetzkymarsch, ….und vieles mehr begeisterte unsere SchülerInnen.
Abschließend hieß es „Lehrerwahl“ beim Donauwalzer: Alles Walzer!
Unsere Abschlusscombo der Schule wünscht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Familienmitgliedern einen wunderschönen Sommer und erholsame Ferien!
Klicken Sie auf den Link zum Musikvideo und ab in die Ferien.
Die 2K und 4K konnten in der Albertina in Wien den Kunstwerken eines der größten und bedeutendsten Pop Art-Künstler gegenüberstehen: Roy Lichtenstein war einfach ein Muss! Die Begeisterung für die Arbeiten wurde durch die vorbereitenden Arbeiten in der Schule sowie der Möglichkeit der Arbeit im Atelier und informative Führungen deutlich.
Die 3K der NöMS Raabs an der Thaya hat sich in diesem Schuljahr in vielfältiger Weise mit dem Boden beschäftigt. Gleich am Beginn des Schuljahres besuchten wir beim Wandertag das Heidenreichsteiner Moor. Bei einem Rundgang konnten mit der Hearonymus-App individuell die einzelnen Themen erkundet werden. Sehr schnell wurde uns die Bedeutung des Bodens mit all seinen Ausprägungen klar. Dazu sollte weitergeforscht sowie in der Schule und im Schulgarten einiges umgesetzt werden.
Als erstes besorgten wir eine Wurmkiste und die Erstausstattung Würmer. Ende September konnte die Holzkiste bereits von uns zusammengebaut werden. Ihre Bewohner wurden beim Einzug genau begutachtet und Berührungsängste und Vorurteile abgebaut. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich mit der Lebensgrundlage der Würmer auseinander und gestalteten ein übersichtliches Plakat mit den zum Füttern erlaubten biogenen Abfällen. Auch „Wurmfuttergläser“ zum Sammeln in den einzelnen Klassen wurden gestaltet. Unser Ziel, den wertvollen Wurmhumus (und Wurmtee) dann im Frühjahr für den Schulgarten zu verwenden, sollte unbedingt erreicht werden.
Im lehrplanmäßigen Biologieunterricht widmeten die Lernenden sich dem Aufbau des Bodens, dessen Zusammensetzung sowie den Funktionen. Dieses theoretische Wissen wurde anhand verschiedener Bodenexperimente praxisnah erarbeitet. Zuerst wurden die verschiedenen Bodenarten (Sand-, Lehm- und Walderde) auf die Durchlässigkeit von Wasser und auf ihre Filter- bzw. Speicherfunktion untersucht. Diese Erkenntnisse sind wichtig, um die Eignung der verschiedenen Böden für die unterschiedliche landwirtschaftliche Nutzung zu verstehen. Beim Erosionsversuch haben die Schülerinnen und Schüler ein Starkregenereignis auf drei verschiedene Bodensituationen simuliert und festgestellt, wie Abtragungskräfte auf Böden einwirken und welche Folgen falsche Bodenbewirtschaftung haben kann. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dann noch mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Verbindung gebracht.
Weiters nahmen die Schülerinnen und Schüler nach einer digitalen Bodenreise vor allem die Bodentiere genauer unter die Lupe. Anhand von verschiedenen Stationen wurden die Aufgaben der Bodenlebewesen erforscht. Dabei entstand auch die Idee unsere Station zur Bestimmung der Bodentiere am Experimentaltag in St. Pölten anderen Schülerinnen und Schülern zu präsentieren. Ebenso erhielten wir zu diesem Zeitpunkt bereits die Einladung, diesen Experimentierstand bei den „Young Scientists“ unserer Nachbarmittelschule Drosendorf-Zissersdorf im Juni in Langau zu betreiben, welche wir gerne annahmen.
Für unseren Experimentierstand sammelten die Kinder verschiedene Lebewesen, die anhand der Bestimmungsschlüssel und eines Rätselpfades unter zu Hilfenahme unserer Stereolupen identifiziert wurden. Danach begann die Ausarbeitung der Sprechtexte damit wir unser Wissen auch gut weitergeben konnten. Unser Standaufbau beinhaltete vier Stereolupen, eine Handlupe, Bestimmungsschlüssel und fünf verschiedene Bodentiere, wie z.B. Laufkäfer und -larven, Asseln, Tausendfüßler, Ameisenlöwen, Engerlinge usw. Im Rotationsprinzip erklärten und betreuten jeweils fünf Schülerinnen und Schüler die Besucher beim Identifizieren und Eintragen am Bestimmungsblatt.
Ein Highlight bei unserem Besuch bei den „Young Scientists“ in Langau war der Auftritt der „Science Busters“, die mit ihrer altersgerechten Show viel Wissen vermittelten. Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf unserem Schulgelände, mussten wir uns ein neues Plätzchen suchen, wo die Schülerinnen und Schüler die Pausen im Freien verbringen können. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um eine einladende Naschecke anzulegen. Zusätzlich zum „Garteln“ konnten einige ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Kreativität beim Anfertigen von Holz-Rankgerüsten unter Beweis stellen. Diese kunstvollen Strukturen sind nicht nur ein dekoratives Element, sondern dienen zusätzlich den Sträuchern als Klettergerüst. Auch der von Ökolog überreichte Obstbaum wurde Anfang Mai im neuen Schulgarten eingepflanzt. Alle frisch gesetzten Pflanzen erhielten als Grundlage die richtige Mischung aus Wurmhumus und Erde, aber auch unser Hochbeet und die Kräuterpyramide wurden mit Wurmhumus versorgt, sodass jetzt schon eine prächtige Entwicklung der Pflanzen erkennbar ist. Wir freuen uns schon aufs Naschen und Ernten!
Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf unserem Schulgelände, mussten wir uns ein neues Plätzchen suchen, wo nun unsere Schüler/innen die Pause im Freien verbringen können.
Diese Gelegenheit haben wir gleich genutzt um eine einladende Naschecke anzulegen. Gemeinsam mit Schüler/innen der 3K und 4K wurden verschiedene Sträucher (Maibeere, Felsenbirne und eine stachellose Brombeere) sowie Erdbeeren eingepflanzt.
Zusätzlich zum „Garteln“ konnten einige Schüler/innen ihre handwerklichen Fähigkeiten und ihre Kreativität beim Anfertigen von Rankgerüste unter Beweis stellen. Diese kunstvollen Strukturen sind nicht nur ein dekoratives Element, sondern dienen zusätzlich den Sträuchern als Klettergerüst.
Wir laden Sie herzlich ein, unsere Naschecke zu besuchen und sich selbst von ihrer Schönheit und ihrem Nutzen zu überzeugen.
Musikunterricht einmal anders! Unsere erste Klasse hat viele verschiedene Stärken und Talente. Heute war „Vorspieltag“ – jeder und jede durfte vorspielen, singen oder auch rappen oder einfach nur Intrumente ausprobieren 🙂
In den vergangenen Wochen bekamen unsere Schüler*innen in Rahmen der Gesunden Schule eine physiotherapeutische Schulung zum Thema gesunde Körperhaltung von Frau Nagl. Mit unterschiedlichen Modellen und Übungen zeigte Frau Nagl den Schüler*innen, wie sie ihre Körperhaltung im Alltag verbessern können. In Stationenbetrieben wurden das Sitzen und Heben in unterschiedlichsten Varianten geübt. Abschließend konnten die Schüler*innen ihre Muskeln bei unterschiedlichen Entspannungsübungen wie Ballmassagen und Meditationsübungen auflockern.
Kartoffelspiralen vom Feinsten! Was für ein Erfolg!
Da waren Profis am Werk- unsere 4.Klasse
„Besser geht nicht“ – das hörte man am 1.12.2023 am Hauptplatz Raabs an der Thaya wiederholt. Die Kartoffelspiralen waren großartig knusprig und frisch, die Knoblauchsoße sehr gelungen und die Portionen wirklich groß! „Besser geht eben nicht.“
Klassenvorstand Elisabeth Göttinger ist sehr stolz auf ihre 4. Klasse. Der Erlös des Verkaufs wird für die Abschlussreise nach Podersdorf im Juni 2024 verwendet.
Herzlichen Dank an alle Eltern der 4K für die freundliche, zuvorkommende und tatkräftige Unterstützung.