Im Rahmen eines Festaktes wurde uns das Gütesiegel zur „LeseKulturSchule“ von Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras übergeben.

„Die ausgezeichneten Schulen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Lesekultur an ihrer Schule zu verankern, zu praktizieren und zu leben.“

 „Lesen ist eine Werteinstellung und hat Wert.“

© pistipixel

 

Bei schönstem, fast zu heißem Wetter führte die 4. Klasse unter der Leitung von deren BE-Lehrerin Waltraud Hahn die Aktion „Maisteige – Herzensangelegenheiten für Klima und Erde“ – ein Projekt von der Organisation KLAR – durch.

Sprüche, Wörter, Gedanken sowie Blumen wurden auf den Asphalt aufgetragen und sollen so zeigen, dass uns das Klima und unsere Erde am Herzen liegt. 

 

Zuerst wurde der Weg gekehrt
Danke an die Mädels – eure schönen „Blumenpfeile“ weisen den Betrachtern den Weg!
Fertig und stolz auf die getane Arbeit!

In einem fächerübergreifenden MINT-Projekt – Physik/Chemie mit Frau Vorhemus und BE mit Frau Hahn – hat sich die 4K mit der Thematik der „Camera obscura“ beschäftigt. 

Aber wie es bei uns an der NMS Raabs so üblich ist, wird aus der grauen Theorie gelebte Praxis! Und daher gingen die Schüler/innen voll Freude ans Werk und bauten eine eigene Camera obscura!

Der Jubel war groß, als das Prinzip des spiegelverkehrten Abbildes der Wirklichkeit sichtbar wurde. 

Danach wurde noch versucht, Fotos zu machen und mit der Belichtung zu experimentieren.

That’s MINT at its best! 

Unser Wientag- ein tolles Erlebnis!

Wer hat schon einmal ein Orchester dirigiert- und dann gleich eines der besten der Welt? Die Wiener Philharmoniker im Haus der Musik zu leiten war schon etwas Besonderes. Darf es der Donauwalzer, der Radetzkymarsch oder die Annenpolka sein?
Viele Schüler/innen waren ein bisschen nervös- aber die Orchestermusiker zeigten sich mit den meisten von uns zufrieden 🙂 Jeder durfte dirigieren!

Rauf auf der Klangtreppe – rein in die Ausstellung! Wir würfelten sogar unseren eigenen Walzer, unsere erste Komposition!  Hörerlebnisse, Informationen über und Hologramme von großen Musikern …und vieles mehr, gab es für uns zu entdecken. Im Detail beschäftigten wir uns auf Wunsch mit der Familie Mozart. 

Der Stephansdom – eines der bekanntesten Wahrzeichen unserer Bundeshauptstadt – beeindruckte uns mit seiner Größe und seinem Prunk. Auch die vielen guten Wünsche und Gebete für die Menschen in der  Ukraine, die wir im Dom sehen und lesen durften, waren bemerkenswert und haben uns berührt.

Danke an unsere Lehrer und Lehrerinnen Herrn Schiefer, Frau Angerer und Frau Göttinger für diesen Ausflug!

 

Am 19. April führte uns eine Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen, gemeinsam mit den Lehrkräften Waltraud Hahn und Ingrid Riedl. 

Unsere Empfindungen und Eindrücke:

„Es war ein komisches Gefühl an dem Ort zu sein, an dem so viel Schreckliches passiert ist.“

„Ein grausamer Anblick waren die Brennöfen, in denen die Leichen verbrannt wurden.“

„Die Nazis haben sich auch noch einen Spaß daraus gemacht, die Juden zu foltern (Todesstiege, Fallschirmspringerwand).“

„Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Gefängnis, doch umso näher man kommt, um so mehr wird einem bewusst, wie viel schrecklicher dieser Ort im Gegensatz zu einem Gefängnis ist.“

„Leider konnten wir die Todesstiege nicht selbst betreten, aber der weite Blick von oben war trotzdem erschreckend.“

„Die Klagemauer mit den Gedenktafeln der Ermordeten aus den vielen verschiedenen Ländern war traurig und einprägsam.“

„Die Geschichte über die Fallschirmspringerwand war schrecklich. Da bekam ich Gänsehaut.“

„Die Exkursion dorthin war gruselig. Ich hatte es mir nicht so groß vorgestellt.“

„Manche Gegenstände wie zum Beispiel die Spritze, die wirklich benutzt wurde, haben mir einen Schauer über den Rücken gehen lassen.“

„Wir haben dort ein Buch mit den Todesursachen von Häftlingen gesehen und die häufigsten Todesursachen waren: Auf der Flucht erschossen oder andere Krankheiten. Es war schrecklich.“

„Die Vorstellung, dass Menschen wirklich in Massen in solchen Baracken leben mussten und unter solchen Bedingungen arbeiten mussten, ist furchtbar.“

 

Die NMS Raabs ist derzeit Schauplatz einer ganz besonderen Ausstellung: Im Rahmen des GPB-Unterrichts konnte Frau Hahn für die Schüler/innen der 4K die Wanderausstellung „Erinnerungen – Zeitzeugen des Holocaust erzählen“ an die Schule bringen. Auf 14 Tafeln werden Themen wie Verfolgung, Flucht und Ausgrenzung von Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs erzählt. Mit QR-Codes erhalten die Schüler/innen einen Link, mit welchem sie einen Zugang zu Videos erhalten, in denen die Zeitzeugen ihre Geschichten erzählen. 

Betroffen standen wir vor den Tafeln, hinter denen sich so viele Schicksale verbergen. 

Dass wir auch Parallelen zu der jetzigen Situation in der Ukraine wiederfinden konnten, hat uns besonders bestürzt gemacht. 

 

Am 7.3. wurde im Rahmen von MINT und BE mit weißen Tulpen und Schneeglöckchen experimentiert. Die Blumen wurden in Vasen mit Wasser und Lebensmittelfarbe gestellt und wir konnten dann fasziniert sehen, wie die Blumen die Farbe aufsogen und sich ihre Blütenblätter färbten. 

Anschließend durften sich die Schüler/innen mit dem Thema „Blumen“ auf verschiedenste kreative Art beschäftigen. So mancher Schüler entdeckte sein verborgenes Talent im Naturstudium oder im Falten von Blumen!

Ein großes Danke an Nina, Markus St. und Marcel für die Blumen und die Lebensmittelfarbe. 

 

LEHRAUSGANG ZUM PROBERAUM DER STADT/ JUGENDKAPELLE

RAABS AN DER THAYA

Elisabeth Göttinger unternahm mit der dritte Klasse zum Thema Instrumentenkunde einen Lehrausgang in Proberraum der Stadtkapelle und Jugendkapelle Raabs an der Thaya. 
Großer Dank an Helmut Pöckl und Matthias Nothmüller, die uns viele Instrumente gezeigt und auch zum Klingen gebracht haben. Begeistert hörten wir die wunderschönen Klänge des Marimbaphons, die Matthias Nothmüller hervorzauberte.


Michael Hauer durfte die Posaune probieren – das war gar nicht so leicht. Zum Abschluss spielte er uns auf seinem Instrument- dem Schlagzeug – einen mitreißenden Rhythmus und ein Stück auf dem großen  Xylophon!
Großartig, Michi!!