Wie es schon schöne Tradition hat, führte die 4K – unter Leitung ihrer BE-Lehrerin Waltraud Hahn – der Weg wieder in die Galerie Lindenhof, wo eine hochinteressante und grandios bestückte Ausstellung von Werken des französischen Künstlers Marcel Duchamp besichtigt wurde.
Duchamp-Experte Prof. Mag. Franz Part brachte den Schüler/innen die Gedanken und Absichten Duchamps näher. Interessante Fragen seitens der Schüler/innen zeigten die Auseinandersetzung mit dem Werk und regten zu einer Weiterführung dieser im BE-Unterricht an. 

Die Buchstaben unterhalb der „Mona Lisa mit Bart“ ließen uns hell auflachen und die Tatsache, dass aus einem Urinal ein „Springbrunnen“ werden kann, ließ uns schmunzeln. 

Ich möchte mich auf diesem Wege sehr, sehr herzlich bei Franz Part bedanken, der mit seinem wunderbaren Wissen und Humor durch diese Ausstellung führte! 

(Waltraud Hahn)

So ein Neubeginn ist immer aufregend… Was kann da also besser helfen, als von einem/r erfahrenen Schüler/in in den Schulalltag eingeführt zu werden – und so nebenbei auch noch „Insider-Tipps“ zu erfahren 😉 (Die unter dem Mantel der Verschwiegenheit ausgetauscht wurden)?

In der ersten Schulwoche starteten die Klassenvorstände der 1K und 4K, Waltraud Hahn und Sonja Vorhemus, das Buddy-Projekt, das über das ganze Schuljahr geführt wird.

Dass „unsere Großen“ sich großartig um „die Kleinen“ kümmern, hat sich bereits gezeigt, denn sie standen mit Rat und Tat zur Seite, als es um die Essensbestellung am Dienstag ging. Und so hilfreiche Tipps und Kniffe wie „Wennst ins Lehrerzimmer gehst, dann musst noch 15 Mal freundlicher sein als in der Klasse!“ wurden auch schon umgesetzt. 

Herzlich Willkommen an die Schüler/innen der 1K und ein großes Danke an die Schüler/innen der 4K! 

In der ersten Schulwoche machten sich die 1K und 4K auf nach Schrems in das Kunstmuseum. 
Dort wurden zuerst die Kunstwerke von Heide und Makis Warlamis bestaunt und – im wahrsten Sinne des Wortes – „begriffen“, bevor die Schüler/innen dann selbst Hand anlegen durften.

In einem Workshop entstanden spannend geformte Türme, die bereits vor der Fertigstellung für Aufsehen sorgten! 

Nach einer schönen Pause im Skulpturenpark und anschließendem Glasieren der Kunstwerke lautete das Fazit der Schüler/innen: „Ein cooler Ausflug!“ 

Die 2K besuchte am 22.6. im Rahmen des BE-Unterrichts mit ihrer Lehrerin Waltraud Hahn die „Galerie Lindenhof“ sowie den „Raum für Kunst im Lindenhof“.

Es wurden unter der großartigen fachlichen Begleitung durch Mag. Franz Part Kunstwerke von Christian Hutzinger und Skulpturen von Joannis Avramidis bestaunt. 

Ein DANKESCHÖN an Mag. Franz Part, der den interessierten Schüler/innen moderne zeitgenössische Kunst so anschaulich nahegebracht hat!

Bei schönstem, fast zu heißem Wetter führte die 4. Klasse unter der Leitung von deren BE-Lehrerin Waltraud Hahn die Aktion „Maisteige – Herzensangelegenheiten für Klima und Erde“ – ein Projekt von der Organisation KLAR – durch.

Sprüche, Wörter, Gedanken sowie Blumen wurden auf den Asphalt aufgetragen und sollen so zeigen, dass uns das Klima und unsere Erde am Herzen liegt. 

 

Zuerst wurde der Weg gekehrt
Danke an die Mädels – eure schönen „Blumenpfeile“ weisen den Betrachtern den Weg!
Fertig und stolz auf die getane Arbeit!

In einem fächerübergreifenden MINT-Projekt – Physik/Chemie mit Frau Vorhemus und BE mit Frau Hahn – hat sich die 4K mit der Thematik der „Camera obscura“ beschäftigt. 

Aber wie es bei uns an der NMS Raabs so üblich ist, wird aus der grauen Theorie gelebte Praxis! Und daher gingen die Schüler/innen voll Freude ans Werk und bauten eine eigene Camera obscura!

Der Jubel war groß, als das Prinzip des spiegelverkehrten Abbildes der Wirklichkeit sichtbar wurde. 

Danach wurde noch versucht, Fotos zu machen und mit der Belichtung zu experimentieren.

That’s MINT at its best! 

Am 19. April führte uns eine Exkursion in das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen, gemeinsam mit den Lehrkräften Waltraud Hahn und Ingrid Riedl. 

Unsere Empfindungen und Eindrücke:

„Es war ein komisches Gefühl an dem Ort zu sein, an dem so viel Schreckliches passiert ist.“

„Ein grausamer Anblick waren die Brennöfen, in denen die Leichen verbrannt wurden.“

„Die Nazis haben sich auch noch einen Spaß daraus gemacht, die Juden zu foltern (Todesstiege, Fallschirmspringerwand).“

„Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Gefängnis, doch umso näher man kommt, um so mehr wird einem bewusst, wie viel schrecklicher dieser Ort im Gegensatz zu einem Gefängnis ist.“

„Leider konnten wir die Todesstiege nicht selbst betreten, aber der weite Blick von oben war trotzdem erschreckend.“

„Die Klagemauer mit den Gedenktafeln der Ermordeten aus den vielen verschiedenen Ländern war traurig und einprägsam.“

„Die Geschichte über die Fallschirmspringerwand war schrecklich. Da bekam ich Gänsehaut.“

„Die Exkursion dorthin war gruselig. Ich hatte es mir nicht so groß vorgestellt.“

„Manche Gegenstände wie zum Beispiel die Spritze, die wirklich benutzt wurde, haben mir einen Schauer über den Rücken gehen lassen.“

„Wir haben dort ein Buch mit den Todesursachen von Häftlingen gesehen und die häufigsten Todesursachen waren: Auf der Flucht erschossen oder andere Krankheiten. Es war schrecklich.“

„Die Vorstellung, dass Menschen wirklich in Massen in solchen Baracken leben mussten und unter solchen Bedingungen arbeiten mussten, ist furchtbar.“

 

Die NMS Raabs ist derzeit Schauplatz einer ganz besonderen Ausstellung: Im Rahmen des GPB-Unterrichts konnte Frau Hahn für die Schüler/innen der 4K die Wanderausstellung „Erinnerungen – Zeitzeugen des Holocaust erzählen“ an die Schule bringen. Auf 14 Tafeln werden Themen wie Verfolgung, Flucht und Ausgrenzung von Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs erzählt. Mit QR-Codes erhalten die Schüler/innen einen Link, mit welchem sie einen Zugang zu Videos erhalten, in denen die Zeitzeugen ihre Geschichten erzählen. 

Betroffen standen wir vor den Tafeln, hinter denen sich so viele Schicksale verbergen. 

Dass wir auch Parallelen zu der jetzigen Situation in der Ukraine wiederfinden konnten, hat uns besonders bestürzt gemacht. 

 

Am 7.3. wurde im Rahmen von MINT und BE mit weißen Tulpen und Schneeglöckchen experimentiert. Die Blumen wurden in Vasen mit Wasser und Lebensmittelfarbe gestellt und wir konnten dann fasziniert sehen, wie die Blumen die Farbe aufsogen und sich ihre Blütenblätter färbten. 

Anschließend durften sich die Schüler/innen mit dem Thema „Blumen“ auf verschiedenste kreative Art beschäftigen. So mancher Schüler entdeckte sein verborgenes Talent im Naturstudium oder im Falten von Blumen!

Ein großes Danke an Nina, Markus St. und Marcel für die Blumen und die Lebensmittelfarbe. 

Am 3. März wurde im Rahmen von MINT geplant und gebaut! Die tollsten Brücken wurden unter Zuhilfenahme von viel Fantasie und noch viel mehr Papier und Klebeband errichtet. Eine Gruppe wagte sich sogar an eine Zugbrücke – und das Projekt gelang!

Jede Art von Brücke ist ein großartig durchdachtes Werk für sich und es war schön, die Begeisterung und das Engagement der Schüler/innen miterleben zu dürfen – so manche/r Schüler/in hatte rote Wangen vor lauter Eifer und Fleiß und verließ den Unterricht etwas erschöpft, aber höchst zufrieden.