Am Mittwoch den 3. April konnten die Mädchen der 3K ihr technisches Talent bei einem Workshop im AMS Waidhofen/Thaya unter Beweis stellen. Unter dem Motto Mädchen und Technik konnten zuerst verschiedenste Experimente mit Strom durchgeführt werden und anschließend ein eigenes Solarobjekt gestaltet werden. Zuerst wurde ein Entwurf gezeichnet und dann ging es auch gleich an die Herstellung des Kunstwerkes. Dabei waren viele Werkzeuge im Einsatz und viele verschiedene Tätigkeiten mussten ausgeführt werden. Es wurde gebogen, gelötet, geschraubt, gesägt und auch geschliffen. Alle Mädchen waren mit Eifer bei der Sache und die Endprodukte können sich sehen lassen.
Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse trafen sich am Freitag den 26. Jänner am Abend in der Schule. Im Gepäck waren Schlafsäcke, Matten, Stärkungen und auch etwas gesammelter Müll. Diese Abfälle wurde als Einstieg in unser Ökolog-Projekt zum Thema Müll genutzt. Es wurde gemeinsam besprochen, wie die verschiedenen Stoffe zu trennen sind und ein Teil wurde auf Plakate geklebt. Weiter ging es im Physiksaal um spannende Experimente rund um das Thema Müll durchzuführen. Dabei wurde Müll auf verschiedenste Arten getrennt und so eine Sortieranlage nachgestellt. Außerdem wurde aus Altpapier neues Papier geschöpft und anschließend getrocknet. Was in einer Windel steckt, wurde im dritten Versuch geklärt. Dabei wurden die winzigen Superabsorberkügelchen aus den Windeln herausgeholt und danach mit eingefärbter Flüssigkeit versetzt. Erst so konnte man sehen, welche enormen Mengen an Wasser dieser Wunderkunststoff aufnehmen kann.
Nachdem alle so fleißig geforscht hatten, gab es noch eine kleine Stärkung und ein paar Spiele zum Entspannen. Das Nachtlager wurde im Leseraum der Bibliothek aufgeschlagen. Dort war es wirklich sehr gemütlich und irgendwann schliefen dann auch alle. Am Morgen stärkten sich die Kinder und Lehrerinnen mit selbstgemachten Pancakes, die von allen gemeinsam sehr liebevoll zubereitet wurden.
Die ersten Klassen gestalteten in zwei MINT-Nachmittagen ihr eigenes Planetensystem. Dabei wurden Styroporkugeln entsprechend bemalt und gestaltet. Im Anschluss wurden sie an Schnüren befestigt und aufgehängt, damit sie zu Hause das Kinderzimmer verschönern können. Wie man an den Bildern sieht, waren alle sehr konzentriert bei der Arbeit und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen.
Unser gemeinsamer Wandertag führte uns in der ersten Schulwoche nach Heidenreichstein. Dort konnten wir bei wunderbarem Wetter das Moor kennenlernen. Besonders interessant waren die speziellen Pflanzen, die in der Moorlandschaft vorkommen. Die Pause verbrachten wir am Spielplatz und beim Baumhoroskop, wo jeder seinen speziellen Baum suchen konnte.
Die Burg Heidenreichstein wurde uns in einem spannenden Rundgang näher gebracht. Sehr faszinierend war, dass in der ehemaligen Wasserburg noch sehr viele Möbel und Gegenstände ausgestellt sind, die schon hunderte Jahre alt sind. Die Burg wurde nämlich nie eingenommen. Den krönenden Abschluss bildete der Geheimgang, der sehr dunkel und eng war.
Am Donnerstag den 21. September machte sich die 4. Klasse auf nach Horn, um sich über die Ausbildungen in der Region genauer zu informieren. Bei der Jobmesse präsentierte sich eine Vielzahl von Betrieben aus dem Waldviertel. Zuerst wurde von den Schülerinnen und Schülern ein Fragebogen zu verschiedensten Unternehmen bearbeitet. Anschließend konnte die Ausstellung auf eigene Faust erkundet werden. Es wurden viele Informationen eingeholt und eine Menge Geschenke eingesammelt.
Zum Thema „Nachhaltigkeit – wie geht das?“ arbeiteten die Schüler und Schülerinnen der dritten und vierten Klassen fast zwei Monate sehr intensiv. Im Rahmen des Projektwettbewerbes des Verbandes der Chemielehrer wurden Tipps zum nachhaltigen Leben gesammelt und sehr viel experimentiert und ausprobiert. Im Laufe der Arbeiten wurden die Ideen immer vielfältiger. So wurden verschiedene Salze, Desinfektionsmittel und Duftseifen hergestellt. Weiters wurde versucht ein Efeuwaschmittel, Holzkohle, Pflanzenjauche und Flüssigseife zu produzieren. Eine Gruppe wagte sich an duftende Badebomben, die beim Projektabend reißenden Absatz fanden.
Wichtig bei so einem Projekt ist natürlich auch das leibliche Wohl. Darum wurde an einem Nachmittag Brot gebacken und an einem anderen MINT-Nachmittag der Bio-Bauernhof der Familie Haidl in Modsiedl besucht. Dort stellten die Schüler und Schülerinnen Aufstriche her und konnten selbst Dinkelmehl mahlen. Am Projektabend wurden die Gäste dann mit Kartoffellocken, Dinkelmilchreis, selbstgemachtem Joghurt, Säften und Smoothies verköstigt. Zwei Mädchen stellten ein liebevoll gestaltetes Heft mit nachhaltigen Rezepten her.
Weiters wurden die Themen Lebensmittelverschwendung, Kleiderupcycling und Handynutzung genauer unter die Lupe genommen und hinsichtlich Nachhaltigkeit untersucht. Außerdem wurde Papier geschöpft und im BE-Unterricht mit getrockneten Pflanzen zu wunderbaren Bildern verschönert. Am Ende wurde ein Folder erstellt, wo alle Tipps zur Nachhaltigkeit gesammelt wurden.
Die Ergebnisse wurden am 27. April bei einem Projektabend in der Schule präsentiert. Nach einer kurzen Begrüßung starteten die Präsentationen der Schüler und Schülerinnen. Die Besucher konnten von Gruppe zu Gruppe wandern und sich die verschiedenen Beiträge anhören. Es konnten auch unterschiedlichste Produkte, die im Rahmen des Projektes hergestellt wurden, käuflich erworben werden. Natürlich achteten die ProjektteilnehmerInnen auf die nachhaltige Verpackung der produzierten Waren. Zwischendurch konnten sich die Gäste in der Küche stärken.
In der Woche vor den Osterferien ging es für die zweiten, dritten und vierten Klassen nach Salzburg. Endlich konnte das Pistenvergnügen wieder genossen werden. Die Schigebiete Flachau und Wagrain/Grafenberg boten trotz der fortgeschrittenen Wintersaison noch tolle Pistenverhältnisse. Leider ließ sich die Sonne nur einmal kurz blicken, das konnte unser Schivergnügen aber kaum trüben.
Am Abend wurde das umfangreiche Angebot im Hotel Josef genutzt. Der Pokertisch hatte Hochbetrieb, die Wutzler glühten und die Billiardtische waren ebenfalls gut frequentiert. Am letzten Tag durfte ein Discoabend natürlich nicht fehlen. Am Freitag ging es nach dem Mittagsessen nach einer geglückten und unfallfreien Woche Richtung Heimat und direkt in die Osterferien.